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Episode 7: Leben geben - Lebendorganspende

Sag mal ...: Über Organspende reden ­ Episode 7: Leben geben - Lebendorganspende In der Podcast-Reihe „Sag mal...: Über Organspende reden“ sprechen junge Menschen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über das Thema Organspende. Mit dabei: Viktoriia, die schon früh in ihrem Leben eine Organspende erhalten hat, und Lukas, der zum zweiten Mal auf ein Organ warten muss. Begleitet werden sie von der Moderatorin Elena Bavandpoori. Der Podcast ist im Rahmen einer Kooperation mit dem Jugendkulturhaus „Cultra“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) entstanden. Episode 7: Leben geben - Lebendorganspende Bei der Lebendorganspende spenden gesunde Menschen eine ihrer Nieren oder einen Teil ihrer Leber. Sie stimmen einem operativen Eingriff zu, um Familienmitgliedern oder nahestehenden Angehörigen ein längeres Leben zu schenken. In dieser Episode sprechen Alina und Greta mit Viktoriia und Lukas, die beide eine Nierenlebendspende von ihren Vätern erhalten haben. Film herunterladen Nutzungsbedingungen Beim Download der hier angebotenen Dateien gelten die folgenden eingeschränkten, nicht exklusiven Nutzungsrechte. Sie dürfen die Download-Dateien nur unverändert in voller Länge (ohne Bild- und/oder Tonänderung und ohne zusätzlichen Sprechertext) einschließlich des BZgA-Logos und des Kampagnenlogos im Rahmen von Veranstaltungen zu gesundheitlichen Aufklärungsmaßnahmen nutzen. Eine anderweitige Nutzung ist ausgeschlossen. Das Werk darf ausschließlich zu nicht-kommerziellen und nicht-gewerblichen Zwecken genutzt werden. Das eingeräumte Nutzungsrecht beinhaltet nicht das Recht zu Weitergabe an Dritte. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Dateien in fremden Internetangeboten oder im Intranet zum Download anzubieten, weder kostenlos noch kostenpflichtig. Die BZgA muss als Quelle benannt werden. Das Urheberrecht sowie sämtliche Nutzungsrechte verbleiben bei der BZgA. Mit Klick auf das Kästchen akzeptieren Sie diese Nutzungsbedingungen.

Episode 1: Organspende - und ich?

Sag mal ...: Über Organspende reden ­ Episode 1: Organspende - und ich? In der Podcast-Reihe „Sag mal...: Über Organspende reden“ sprechen junge Menschen mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis über das Thema Organspende. Mit dabei: Viktoriia, die schon früh in ihrem Leben eine Organspende erhalten hat, und Lukas, der zum zweiten Mal auf ein Organ warten muss. Begleitet werden sie von der Moderatorin Elena Bavandpoori. Der Podcast ist im Rahmen einer Kooperation mit dem Jugendkulturhaus „Cultra“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) entstanden. Episode 1: Organspende - und ich? Zum Start der Podcast-Reihe stellen sich die jungen Gesprächspartner vor. Sie haben in ihrem Leben ganz unterschiedliche Berührungspunkte mit dem Thema Organspende. Gemeinsam mit Moderatorin Elena Bavandpoori begleiten sie uns durch den Podcast. Film herunterladen Nutzungsbedingungen Beim Download der hier angebotenen Dateien gelten die folgenden eingeschränkten, nicht exklusiven Nutzungsrechte. Sie dürfen die Download-Dateien nur unverändert in voller Länge (ohne Bild- und/oder Tonänderung und ohne zusätzlichen Sprechertext) einschließlich des BZgA-Logos und des Kampagnenlogos im Rahmen von Veranstaltungen zu gesundheitlichen Aufklärungsmaßnahmen nutzen. Eine anderweitige Nutzung ist ausgeschlossen. Das Werk darf ausschließlich zu nicht-kommerziellen und nicht-gewerblichen Zwecken genutzt werden. Das eingeräumte Nutzungsrecht beinhaltet nicht das Recht zu Weitergabe an Dritte. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Dateien in fremden Internetangeboten oder im Intranet zum Download anzubieten, weder kostenlos noch kostenpflichtig. Die BZgA muss als Quelle benannt werden. Das Urheberrecht sowie sämtliche Nutzungsrechte verbleiben bei der BZgA. Mit Klick auf das Kästchen akzeptieren Sie diese Nutzungsbedingungen.

Sascha Koch

Immer wieder musste ich schreiben: Ich heiße Sascha Koch Lesedauer: 5 Minuten Inhalt Ein Pilzgericht mit schweren Folgen Die Giftpilze greifen Sascha Kochs Leber an Die einzige Möglichkeit ist eine Spenderleber Die Leber wird transplantiert Sascha Koch muss sich an das Leben mit der Spenderleber gewöhnen Es gibt ein Leben davor und danach BIÖG / Jannis Reichard 2015 hat eine Pilzvergiftung Sascha Kochs Leben schlagartig verändert. Seitdem lebt er mit einer Spenderleber. Ein Pilzgericht mit schweren Folgen „Es war ein milder Herbsttag. Meine Freundin hatte Äpfel und Pilze mit nach Hause gebracht, die sie selbst gesammelt hatte. Ganz sicher, was das für Pilze waren, war sie sich nicht. Ich selber habe Pilze nie wirklich gerne gegessen. Wir beide kannten uns also nicht wirklich aus. Am selben Tag waren wir noch bei guten Freunden zu Besuch. Die hatten uns immer mal wieder Pilze mitgebracht und kannten sich da eher aus. Wir haben ihnen die Pilze gezeigt, und die meinten sie wären essbar. Nachmittags, als wir wieder zu Hause waren, hat meine Freundin uns die Pilze gebraten. Es war auch sehr lecker. Abends sind wir dann noch zu Freunden gefahren und hatten dort einen schönen Abend.“ Sascha Koch geht es immer schlechter „Schon auf dem Rückweg war es mir flau im Magen. In der Nacht, so gegen eins, fingen dann die Beschwerden an: Bauchkrämpfe, Erbrechen und Durchfall. Also, wirklich sehr heftig. Es war so schlimm, dass ich schnell merkte, irgendwas stimmt da nicht. Das ist nicht normal. Mir war klar, dass ist keine einfache Lebensmittelvergiftung oder eine Grippe. Das hat sich anders angefühlt. Meine Freundin ist dann auch aufgewacht und bei ihr ging dann das gleiche auch los. Nach nur kurzer Zeit stand ich kurz davor zusammenzubrechen. Ich rief meine Mutter an, die uns beide direkt ins nächste Krankenhaus brachte.“ BIÖG / Jannis Reichard Die Giftpilze greifen Sascha Kochs Leber an „Im Krankenhaus wurde uns schnell die Diagnose einer Gastroenteritis, also einer Magen-Darm-Grippe, gestellt. Ich hatte dem Arzt auch von den Pilzen erzählt, aber er hat das eigentlich als Grund ausgeschlossen. Wie wurden dann beide stationär ins Krankenhaus aufgenommen. Meine Freundin beharrte immer darauf doch bitte zu prüfen, ob die Pilze schuld an unserem Zustand sein könnten. Aber das wurde zunächst abgewunken. Nach einer Infusion ging es uns kurzzeitig auch wieder besser. Aber leider nur kurzzeitig. Daher holte dann meine Mutter die Pilzstiele, die wir nicht mitgegessen hatten, aus unserer Biotonne um sie bestimmen zu lassen. Ein Giftexperte hat die Stiele untersucht. Der kam dann zu uns ins Krankenhauszimmer und teilte uns mit, dass wir den grünen Knollenblätterpilz gegessen hatten. „Ihr habt so Glück, dass ihr noch lebt,“ teilte uns der Experte mit. Der grüne Knollenblätterpilz ist einer der giftigsten Pilze, die es gibt. Da dachte ich noch: „Ok, Pilzvergiftung. Jetzt geht's Dir noch zwei, drei Tage schlecht und dann ist es aber wieder gut.“.“ Irgendwie konnte ich da immer noch nicht wirklich fassen, wie schlimm die Situation war. Die einzige Möglichkeit ist eine Spenderleber „Am nächsten Tag kam ein Ärzteteam ins Zimmer. Die teilten mir mit, dass mir sofort eine Leber transplantiert werden muss. Das konnte ich gar nicht richtig realisieren. Ich dachte nur: „Wie bitte?! Gestern war noch alles gut und jetzt Organversagen, Lebertransplantation??“ Irgendwie konnte ich da immer noch nicht wirklich fassen, wie schlimm die Situation war. Meine Freundin und ich wurden dann in die Medizinische Hochschule Hannover verlegt. Ihr ging es zu diesem Zeitpunkt noch schlechter als mir. Ich weiß noch, wie ich sie mit dem Infusionsständer in der Hand in ihrem Zimmer besucht habe, um nach ihr zu sehen. An die nächste Zeit hab ich nicht mehr so genaue Erinnerungen. Ich weiß noch, dass die Ärzte meine Leberfunktion überwacht haben. Die hat immer weiter abgenommen. Erst waren es noch zwanzig Prozent, dann zehn, dann fünf, dann drei. Dann wurde ich von einem Arzt über die Organtransplantation aufgeklärt. Ich habe gefragt, „Wenn ich das Organ nicht nehme, was bleibt mir für eine Option??“. Er konnte mir dann nur sagen, „Ohne die Transplantation werden Sie sterben.“ Mein Zustand verschlechterte sich weiter, auch andere Organe versagten. Ich war mittlerweile auf der Intensivstation und auch an der Dialyse, weil die Nieren auch nicht mehr funktionierten. Ich erinnere mich noch, dass ich einfache Schriftproben machen musste. Immer wieder musste ich schreiben: „Ich heiße Sascha Koch.“ Und das hat am Anfang noch gut funktioniert. Als auch mein Gehirn zunehmend vergiftet wurde, habe ich dann aber kaum noch ganze Buchstaben hinbekommen.“ Mehr zur Lebertransplantation. Die Leber wird transplantiert „Irgendwann wurde es so schlimm, dass ich gar nicht mehr wusste, was eigentlich um mich herum alles passierte. Halluzinationen hatte ich da auch. Das war sehr seltsam und erschreckend. Für mich war das ziemlich schlimm. An die Nachricht, dass ein geeignetes Organ da ist, kann ich mich schon nicht mehr erinnern. Die Spenderleber wurde dann transplantiert. Auch die Zeit direkt nach der Transplantation der Leber ist total verschwommen. Ich weiß nur noch, dass ich ziemlich neben mir stand. Die Zeit im Krankenhaus kam mir vor wie mehrere Monate, dabei waren es nur knapp zwei Wochen gewesen. An einige Dinge kann ich mich sehr intensiv erinnern, wie einzelne Gespräche mit den Ärzten, an andere überhaupt nicht.“ Mehr zum Ablauf einer Organspende. Sascha Koch muss sich an das Leben mit der Spenderleber gewöhnen „Nach der Transplantation musste ich mich erst daran gewöhnen, jeden Tag Tabletten zu nehmen. Am Anfang war das ja auch ein riesen Berg. Für mich war das ein Horror. Auch Gehen musste ich erst wieder wirklich schrittweise üben, am Anfang noch mit jeder Menge Schläuchen am und im Körper. Nach den zwei Wochen, in denen ich nur gelegen hatte, musste ich meine Muskulatur erstmal wieder aufbauen. Da habe ich mir dann auch Gedanken gemacht, wie das Leben mit dem neuen Organ weitergeht. Zu diesem Zeitpunkt war alles sehr emotional für mich. Auf der einen Seite war ich dankbar, auf der anderen Seite war ich auch geschockt und habe mir die Frage gestellt, warum hat es gerade mich getroffen? Ich fing dann erst an, mich mit der Situation wirklich auseinander zu setzen. Es ging ja vorher alles blitzschnell: Zwischen meiner Einlieferung ins Krankenhaus bis zur Transplantation lagen nur vier Tage. Zuhause wurde es dann besser. Ich habe auch wirklich gekämpft, um wieder auf die Beine zu kommen. Es gab zwar immer wieder Rückschläge, aber ich habe mir Ziele gesetzt. Wieder Motorcross fahren zu können, zum Beispiel. Für mich ist das mehr als ein Hobby gewesen. Heute engagiere ich mich auch bei einem Verein für transplantierte Kinder, den Transplant-Kids. Es ist toll zu sehen, dass die Kinder einfach ganz normale Kinder sein können. Und es hilft, sich mit Menschen auszutauschen, die ebenfalls mit einem Spenderorgan leben. Auch mir hilft das.“ Sascha Koch musste sich an das Leben nach der Transplantation gewöhnen. Heute kann er wieder Motocross fahren. BIÖG / Jannis Reichard Sascha Koch musste sich an das Leben nach der Transplantation gewöhnen. Heute kann er wieder Motocross fahren. Es gibt ein Leben davor und danach „Die Transplantation war ein Einschnitt in meinem Leben. Nur nach und nach habe ich realisiert, was da eigentlich passiert ist. Für mich gibt es ganz klar ein Leben davor und danach. Ich habe mich auch als Typ verändert, lebe jetzt bewusster und merke, dass ich empathischer geworden bin. Klar, ich muss jetzt vorsichtiger leben und mein Leben lang Medikamente nehmen. Aber wenn es mir mal nicht so gut geht, denke ich daran, was ich für ein Glück hatte, ein Spenderorgan zu bekommen. Schlechte Laune lasse ich dann nicht zu. Ich finde, das bin ich der Spenderin schuldig. Meine Freundin ist übrigens jetzt meine Frau. Sie hat die Vergiftung gut überstanden. Ihre Leber hat sich wieder von der Pilzvergiftung erholt. Meine Frau lebt heute mit ihrer gesunden Leber. Ich schätze, ich hatte einfach Pech. Oder Glück. Alles eine Frage der Perspektive.“ Film herunterladen Nutzungsbedingungen Beim Download der hier angebotenen Dateien gelten die folgenden eingeschränkten, nicht exklusiven Nutzungsrechte. Sie dürfen die Download-Dateien nur unverändert in voller Länge (ohne Bild- und/oder Tonänderung und ohne zusätzlichen Sprechertext) einschließlich des BZgA-Logos und des Kampagnenlogos im Rahmen von Veranstaltungen zu gesundheitlichen Aufklärungsmaßnahmen nutzen. Eine anderweitige Nutzung ist ausgeschlossen. Das Werk darf ausschließlich zu nicht-kommerziellen und nicht-gewerblichen Zwecken genutzt werden. Das eingeräumte Nutzungsrecht beinhaltet nicht das Recht zu Weitergabe an Dritte. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Dateien in fremden Internetangeboten oder im Intranet zum Download anzubieten, weder kostenlos noch kostenpflichtig. Die BZgA muss als Quelle benannt werden. Das Urheberrecht sowie sämtliche Nutzungsrechte verbleiben bei der BZgA. 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Frank Logemann

Wir wollen die Wünsche des Patienten wissen Lesedauer: 5 Minuten Inhalt Die Aufgaben eines Transplantationsbeauftragten sind umfangreich Der Prozess der Organspende ist komplex Ein Transplantationsbeauftragter begleitet die Angehörigen Der Organspendeausweis entlastet Viel Mut BIÖG / Jannis Reichard Dr. Frank Logemann ist Anästhesist und Oberarzt an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH). Neben seiner regulären Tätigkeit übernimmt Dr. Logemann auch Aufgaben als Transplantationsbeauftragter. Transplantationsbeauftragte unterstützen den Prozess einer postmortalen Organspende. Die Aufgaben eines Transplantationsbeauftragten sind umfangreich BZgA: „Herr Doktor Logemann, wie sind Sie Transplantationsbeauftragter geworden?“ Logemann: “An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sind schon recht lange zwei Transplantationsbeauftragte tätig, auch schon vor 2012, als das gesetzlich für alle Entnahmekrankenhäuser vorgeschrieben wurde. Damals war ich Oberarzt der Intensivstation. Eine meiner Aufgaben war es dort, mit Angehörigen zu sprechen und sie zu beraten, wie es in schwierigen Situationen weitergehen kann. Als dann einer unserer Transplantationsbeauftragten ging, wurde ich gefragt, ob ich den Kollegen nicht ersetzen möchte. Das habe ich natürlich gern gemacht und die Aufgaben übernommen; zusätzlich zu meiner normalen Arbeitszeit. Die Aufgaben eines Transplantationsbeauftragten sind aber mittlerweile recht umfangreich geworden, deshalb sind wir heute zu dritt und ich habe 2018 meine Tätigkeit als Anästhesist reduziert. Jetzt bin ich 20 % meiner Zeit fest als Transplantationsbeauftragter tätig.“ Der Prozess der Organspende ist komplex BZgA: „Was genau macht ein Transplantationsbeauftragter?“ Logemann: “Pro Jahr gibt es an der MHH durchschnittlich etwa elf bis zwölf Organspender. Das heißt aber nicht, dass wir als Transplantationsbeauftragte nur 11- oder 12-mal tätig werden. Die meiste Zeit sind wir damit beschäftigt, zu schauen, ob es irgendwo auf den 140 Intensiv-Betten der Medizinischen Hochschule einen Patienten gibt, der so weit hirngeschädigt ist, dass man an einen kompletten Ausfall aller Hirnfunktionen, also den früher so genannten Hirntod, denken kann. BIÖG / Jannis Reichard Wenn ich solch einen Patienten erkenne, dann spreche ich mit den Kolleginnen und Kollegen von der Station zum weiteren Vorgehen. Als nächstes prüfen wir die Voraussetzungen: Wäre der Patient damit einverstanden, dass wir die Hirnfunktionsdiagnostik durchführen? Wäre der Patient aus medizinischer Sicht geeignet, Organe zu spenden? Falls ja, sprechen wir Kolleginnen und Kollegen an, die eine Hirnfunktionsdiagnostik nach der Richtlinie der Bundesärztekammer machen können. Das können bei weitem nicht viele Ärzte. In der Hochschule existiert ein Stamm von rund zehn Kolleginnen und Kollegen, die für diese Diagnostik zugelassen sind. Wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind und es feststeht, dass der andauernde komplette Hirnfunktionsverlust da ist, müssen wir mit den Angehörigen sprechen und klären, ob eine Organspende gewünscht ist. Kommt es zur Organspende, müssen die Teams auf der Intensivstation und im OP wissen, wie der Ablauf ist und welche Aufgaben von wem erledigt werden. Hierfür führen wir regelmäßig Schulungen durch und suchen nach Verbesserungsmöglichkeiten. Außerdem gilt es, stets für die Angehörigen ein offenes Ohr zu haben und das Vertrauen aufrecht zu erhalten.“ Mehr zur Hirntoddiagnostik. Für das Gespräch mit Angehörigen, die gerade vielleicht das Allerliebste verloren haben, gibt es keinen guten Zeitpunkt. Da muss man aus dem Gefühl entscheiden. Ein Transplantationsbeauftragter begleitet die Angehörigen BZgA: „Sie sagten, dass Sie, nachdem der komplette Hirnfunktionsverlust festgestellt wurde, mit den Angehörigen sprechen. Können Sie uns beschreiben, wie solch ein Gespräch mit den Angehörigen abläuft?“ Logemann: “Wir führen das Gespräch, um herausfinden, ob der Verstorbene Organe hätte spenden wollen oder nicht. Im Gespräch kommen meist viele Fragen von den Angehörigen, und natürlich ist auch immer viel Trauer, Betroffenheit, Angst und manchmal etwas Misstrauen spürbar. Es gilt für uns dann, das aufzunehmen und zu schauen, wie wir jetzt zueinander kommen, ohne dass zusätzliches Trauma bei den Angehörigen verursacht wird. Für solch ein Gespräch mit Angehörigen, die gerade vielleicht das Allerliebste verloren haben, gibt es keinen guten Zeitpunkt. Da muss man irgendwie aus dem Gefühl heraus entscheiden. Dann führen wir das Gespräch mit offenem Ergebnis. Unser Ziel ist es nicht, und das sagen wir schon von vorneherein, die Angehörigen dazu zu bringen, die Organe ihres Verstorbenen freizugeben. Unser Ziel ist es, klarzumachen: Wir müssen die Frage nach der Organspende stellen, weil uns der Gesetzgeber dazu verpflichtet. Und wir wollen diese Frage stellen, weil wir sicher sein möchten, dass wir nicht Wünsche des Patienten, die er in dieser Situation gehabt hätte, übersehen. Manche Angehörige sind von vorne herein sehr sicher, ob er spenden wollte oder nicht; vielleicht sogar durch einen Organspendeausweis. Und andere sind auch ganz sicher: „Nein, eine Organspende hätte er vermutlich komplett abgelehnt.“ Das ist aber selten. Der Großteil der Angehörigen weiß nämlich nicht oder nur sehr unsicher, was der Verstorbene gewollt hätte. Dann geht es darum, den Angehörigen zu vermitteln: "Wir möchten Sie nicht zur Spende überreden, und auch gar nicht gegen Ihre Überzeugung die Organe freigeben." Das Einzige, was wir wollen, ist, sie dazu zu bringen, eine Entscheidung zu fällen, mit der sie persönlich weiterleben können. Das ist unser Ziel. Dabei wollen wir hilfreich zur Seite stehen. Ganz offen. Ein Ja oder Nein muss sein, aber dann auch aus Überzeugung heraus und für immer und ewig gültig.“ Mehr zum Ablauf einer Organspende. Der Organspendeausweis entlastet BZgA: „Würden Sie sich wünschen, dass mehr Menschen einen Organspendeausweis ausfüllen würden?“ Logemann: “Unbedingt. Besonders für die Angehörigen ist das einfach eine Erleichterung. Wenn jemand verstirbt, dann ist das für die Familie ohnehin eine unglaublich schlimme Situation mit viel Trauer und Unsicherheit. BIÖG / Jannis Reichard Und ich glaube, die Unsicherheit ist noch größer, wenn der Organspendeausweis nicht da ist. Häufig sind potenzielle Spender solche Patienten, bei denen sich eine schlechte neurologische Situation über Tage, manchmal Wochen, hinzieht, bis man dann endgültig sagen muss, dass das Hirn unwiederbringlich ausgefallen ist. Oft kommen die Angehörigen in der Zeit schon mit Fragen auf die Stationsärzte zu, und vielleicht hat man bis dahin ja schon einmal das Thema Organspende gesprochen. Wenn dann auch ein Organspendeausweis vorliegt, und da steht ein Kreuzchen bei Organe sollen gespendet werden oder eben nicht gespendet werden, dann ist die Entscheidung noch nie anders ausgefallen. Wir würden uns schon wünschen, dass jeder Patient, der bei uns mit schwerem Hirnschaden auf der Intensivstation liegt, auch einen Organspendeausweis hat. Ob er darin „Ja“ oder „Nein“ angekreuzt hat, spielt keine Rolle bei der medizinischen Versorgung vor dem Tod. Aber es hilft den Angehörigen, die Entscheidung zu fällen, mit der sie dann weiterleben müssen.“ Viel Mut BZgA: „Was würden Sie Menschen gerne in Bezug auf die Bedeutung einer Entscheidung für oder gegen die Organspende mit auf den Weg geben?“ Logemann: “Vielleicht Mut. Mut würde ich den Menschen wünschen. So viel Mut, dass sie dieses Kärtchen nehmen und einfach ein Kreuz da machen, wo sie meinen, wo es hingehört. Legt euch fest. Denkt daran, ihr erleichtert euren Angehörigen eine Menge in solchen Situationen, wo man sowieso verzweifelt ist.“ Film herunterladen Nutzungsbedingungen Beim Download der hier angebotenen Dateien gelten die folgenden eingeschränkten, nicht exklusiven Nutzungsrechte. Sie dürfen die Download-Dateien nur unverändert in voller Länge (ohne Bild- und/oder Tonänderung und ohne zusätzlichen Sprechertext) einschließlich des BZgA-Logos und des Kampagnenlogos im Rahmen von Veranstaltungen zu gesundheitlichen Aufklärungsmaßnahmen nutzen. Eine anderweitige Nutzung ist ausgeschlossen. Das Werk darf ausschließlich zu nicht-kommerziellen und nicht-gewerblichen Zwecken genutzt werden. Das eingeräumte Nutzungsrecht beinhaltet nicht das Recht zu Weitergabe an Dritte. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Dateien in fremden Internetangeboten oder im Intranet zum Download anzubieten, weder kostenlos noch kostenpflichtig. Die BZgA muss als Quelle benannt werden. 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Manja Elle

Als Patientin habe ich mich nie definiert Lesedauer: 5 Minuten Inhalt Die frühe Erkrankung Eine passende Spenderniere ist gefunden Der Organspender Und heute BIÖG / Jannis Reichard Die Nieren von Manja Elle wurden durch einen angeborenen Gendefekt sehr stark geschädigt. Lange Zeit stand sie auf der Warteliste für eine Spenderniere. Manja Elle erzählt davon, wie sie die Zeit auf der Warteliste empfand und wie sich das Warten auf ihr Leben auswirkte. Die frühe Erkrankung „Ich bin in Sachsen auf dem Land groß geworden. Ich war drei Jahre alt, das war zur Zeit des Mauerfalls, als meine Mutter sich Sorgen um meine Gesundheit machte. Aus Erzählungen weiß ich, dass damals festgestellt wurde, dass alle meine Organe krankhaft vergrößert waren. Bei den Ärzten haben wohl alle Alarmglocken angeschlagen. Ich wurde auch ziemlich schnell an Spezialisten der Charité Berlin überwiesen. Dort wurde festgestellt, dass ich einen Gendefekt habe. Der führt dazu, dass sich meine Nieren über die Zeit selber zerstören. Eine Heilung dafür gibt es nicht. In meiner Familie hat sonst niemand diese Krankheit. Es ist aber so, dass meine Eltern beide Träger von dem Gendefekt sind, obwohl sie selber gesund sind. Beide haben das an mich vererbt und so ist bei mir die Krankheit ausgebrochen. Ich hatte also einfach Pech.“ Manja Elle kommt auf die Warteliste für ein Spenderorgan „Als Kind war ich sehr oft zur Blutkontrolle. Die Ärzte haben verschiedene Medikamente ausprobiert, um die Zerstörung meiner Nieren hinauszuzögern. Es war aber klar, dass meine Erkrankung früher oder später zu einem Nierenversagen führen wird. Ich war Siebzehn, als meine Blutwerte immer schlechter wurden. Mein Körper hat sehr viel Wasser eingelagert, weil meine Nieren das einfach nicht mehr filtern konnten. Ich durfte auch nicht mehr alles essen und musste da sehr aufpassen. Am Ende musste ich doch an die Dialyse. Von da an stand ich auch auf der Warteliste für eine Spenderniere. Damals als Siebzehnjährige wusste ich es noch nicht, aber es würden mehr als elf Jahre vergehen, bis ich eine passende Niere bekommen sollte. 2006 habe ich mein Abitur gemacht und danach angefangen in Berlin Psychologie zu studieren. In meinem zweiten Semester hat sich mein Dialysekatheter entzündet und musste entfernt werden. Ich sollte deshalb einen Katheter in den Hals bekommen, um darüber die Dialyse weitermachen zu können. Die Operation dazu ist leider misslungen. Ich hatte massive innere Blutungen. Mein Zustand war so kritisch, dass ich in die Charité für eine Notoperation transportiert werden musste. Alles hing damals am seidenen Faden für mich. Das war so ein ständiges Auf und Ab. Aber ich habe es überlebt, zum Glück. Davor konnte ich die Dialyse von zu Hause machen. Nach der Entzündung ging das nicht mehr. Stattdessen bin ich jede zweite Nacht in eine Praxis zur Dialyse gegangen. Ich habe dort geschlafen, während mein Blut durch eine Maschine gelaufen ist, um es zu reinigen. Für mich war das gut, da ich so tagsüber Zeit hatte, weiter zu studieren. Mir ging es eigentlich ganz gut, obwohl zu der Zeit meine Nieren so weit geschädigt waren, dass sie gar nicht mehr funktioniert haben.“ Mehr zu Wartelisten. Es vergeht viel Zeit auf der Warteliste „Mein Psychologiestudium habe ich 2012 abgeschlossen. Danach habe ich über ein Jahr in einer Psychiatrie gearbeitet. Das hat auch mit Dialyse gut funktioniert. Als Patientin oder als Wartende habe ich mich in der Zeit nie definiert. Die Erkrankung ist ein Teil von mir, ja, aber da gibt es noch ganz viele andere Teile: Studentin, Freundin, Tochter und alles weitere. Das hat mir immer geholfen, um nach vorne zu gucken.“ BIÖG / Jannis Reichard Ich konzentriere mich auf mein Leben, auf meine Ziele. Eine passende Spenderniere ist gefunden „Es war im Sommer 2015, ich war damals bei meinen Eltern zu Besuch, da kam morgens um sechs der Anruf: „Wir haben eine Niere für Sie.“ Von da an haben wir irgendwie nur noch funktioniert. Wir sind direkt nach Berlin gefahren. Um 8 Uhr morgens bin ich in der Charité angekommen und die Maschinerie ist angelaufen. Da wird man ja wirklich nochmal auf den Kopf gestellt mit allen möglichen Untersuchungen. Die Transplantations-OP war so gegen 20 Uhr am Abend. Nach knapp über zwei Stunden war die OP vorbei und ich bin im Aufwachraum zu mir gekommen. Ich erinnere mich noch, dass mich die Krankenschwester direkt mit der guten Nachricht begrüßte: „Frau Elle, Ihre Niere produziert Urin.“ Zwei Wochen war ich danach im Krankenhaus, dann noch 3 Monate zu Hause. Danach konnte ich wieder arbeiten.“ Mehr zur Nierentransplantation. Der Organspender „An den Spender der Niere habe ich nach der Transplantation viel gedacht. Dass ich eine Spenderniere bekommen habe, ist für mich ein Glücksfall nach 11 Jahren des Wartens. Für die Spenderfamilie ist es aber natürlich eine ganz schwierige Lebenssituation. In Deutschland gibt es die Möglichkeit einen anonymen Brief an die Spenderfamilie zu schreiben. Das habe ich gemacht. Es war mir ein Bedürfnis Danke zu sagen. Für mich sind meine Erlebnisse auch ein Grund, warum ich mich ehrenamtlich bei dem Bundesverband der Organtransplantierten (BDO) engagiere. Als Psychologin unterstütze ich Menschen, die auf eine Transplantation warten oder schon transplantiert sind. Ich möchte einfach etwas zurückgeben.“ Mehr zu den Voraussetzungen einer Organspende. BIÖG / Jannis Reichard Und heute „Wenn ich jetzt auf die Zeit zurückblicke, hadere ich nicht mit meinem Schicksal. Was soll das auch bringen? Natürlich darf ich auch heute nicht alles essen, was ich will. Überall, wo bakterielle Infektionen lauern, muss ich aufpassen. Medikamente werde ich ein Leben lang nehmen. Aber die Niere schenkt mir eine enorme Freiheit. Für mich ist das ein großes Glück. Schon auf der Warteliste habe ich immer nach vorne geschaut. Ich konzentriere mich auf mein Leben, auf meine Ziele.“ Film herunterladen Nutzungsbedingungen Beim Download der hier angebotenen Dateien gelten die folgenden eingeschränkten, nicht exklusiven Nutzungsrechte. Sie dürfen die Download-Dateien nur unverändert in voller Länge (ohne Bild- und/oder Tonänderung und ohne zusätzlichen Sprechertext) einschließlich des BZgA-Logos und des Kampagnenlogos im Rahmen von Veranstaltungen zu gesundheitlichen Aufklärungsmaßnahmen nutzen. Eine anderweitige Nutzung ist ausgeschlossen. Das Werk darf ausschließlich zu nicht-kommerziellen und nicht-gewerblichen Zwecken genutzt werden. Das eingeräumte Nutzungsrecht beinhaltet nicht das Recht zu Weitergabe an Dritte. 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Organspende - verstehen & entscheiden

Podcast: Organspende verstehen & entscheiden Inhalt Podcast Teaser Episode 12: Organspende – Ihre Entscheidung | #EntscheideDich / Tag der Organspende Episode 11: Wenn Angehörige entscheiden - Eine Schwester berichtet Episode 10: Ein neues Leben - Was die Organspende für einen Empfänger bedeutet Episode 9: Transparenz und Kontrolle Episode 8: Wer kommt auf die Warteliste? Der Weg zum Spenderorgan Episode 7: Die Vermittlung der Organe - Die Rolle von Eurotransplant Episode 6: Die Koordinierungsstelle - Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) Episode 5: Ab wann ist man tot? - Der irreversible Hirnfunktionsausfall (Hirntod) Episode 4: Das Entnahmekrankenhaus - Aufgaben und Rollen der Transplantationsbeauftragten Episode 3: Der Wille des Patienten Episode 2: Informieren und Entscheiden - Beratung beim Hausarzt Episode 1: Organspende in Deutschland - Historische Entwicklung und gesetzliche Grundlagen Wie läuft so eine Organspende eigentlich ab? Wer entscheidet darüber, wer welches Spenderorgan erhält? Und wie wird der gesamte Prozess überwacht und kontrolliert? In unserem Podcast „ ORGANSPENDE – verstehen & entscheiden “ erhalten Sie in zwölf Episoden Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Organ- und Gewebespende. Unseren Podcast können Sie auf folgenden Plattformen abonnieren Spotify Deezer Apple Podcasts Amazon Music PocketCasts RTL+ Podcasts Podimo Podcast Teaser In unserem Podcast „ORGANSPENDE – verstehen & entscheiden“ sprechen wir mit Expertinnen und Experten , aber auch mit betroffenen Menschen über Themen rund um die Organspende. Dabei gehen wir Fragen nach wie: Wie hat die Organspende in Deutschland angefangen? Wie hat sich zudem die Rechtslage im Laufe der Jahrzehnte verändert? Und wo stehen wir heute? In zwölf spannenden Episoden beleuchten Fachleute und Betroffene im Gespräch mit der Journalistin Sandra Wahle alle wichtigen Aspekte der Organspende. Hören Sie hier schon einmal in den Teaser rein! Episode 12: Organspende – Ihre Entscheidung | #EntscheideDich / Tag der Organspende In dieser Folge reden wir mit Prof. Dr. Martin Dietrich ( BIÖG Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ), Dr. Axel Rahmel (Deutsche Stiftung Organtransplantation) und Jutta Riemer (Organempfängerin) über den Tag der Organspende . Sie reden darüber, was ihre persönlichen Motive für ihr Engagement sind, welche Ziele sie verfolgen und wie eine neue Kultur der Organspende entstehen könnte. Episode 11: Wenn Angehörige entscheiden - Eine Schwester berichtet Weil ihr Bruder zu Lebzeiten keine Entscheidung zur Organspende getroffen hat, musste seine Schwester Marita Donauer sie treffen – und hat sich für die Organspende entschieden. Wie es ihr damals in dieser schwierigen Situation erging und warum sie sich heute so für das Thema Organspende stark macht, erzählt Marita uns in diesem Podcast. Episode 10: Ein neues Leben - Was die Organspende für einen Empfänger bedeutet Hubert Knicker hat 15 Jahre lang auf ein passendes Spenderherz warten müssen. In dieser Podcast-Folge gewährt er uns wertvolle Einblicke in sein Leben und berichtet von seinem früheren Alltag mit Kunstherz, was die Wartezeit auf ein Spenderorgan für ihn und seine Familie bedeutet hat und wie sich das neue Leben nach der Herztransplantation anfühlt. Reinhören lohnt sich! Episode 9: Transparenz und Kontrolle Wie wird der Organspendeprozess kontrolliert? Und wie werden Manipulationen verhindert? In dieser Podcast-Folge verraten uns Prof. Dr. Dr. Hans Lippert (Überwachungskommission) und Oberstaatsanwalt Thomas Schwarz (Prüfungskommission), wie sie die Prozesse rund um die Organspende überwachen und kontrollieren. Episode 8: Wer kommt auf die Warteliste? Der Weg zum Spenderorgan Auf die Warteliste kommen Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind. Doch welche Kriterien müssen erfüllt sein? Und wer führt diese Wartelisten? In dieser Podcast-Folge reden wir mit der Transplantationsmedizinerin Dr. Katharina Willuweit (Universitätsklinikum Essen) über den Weg zum Spenderorgan über die Warteliste . Episode 7: Die Vermittlung der Organe - Die Rolle von Eurotransplant Eurotransplant ist eine demokratisch organisierte Institution, die Spenderorgane in acht EU-Länder vermittelt. Doch wie läuft die Vermittlung bei Eurotransplant ab? Und wie wird entschieden, wer welches Spenderorgan erhält? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt uns in dieser Podcast-Folge Dr. Serge Vogelaar, der medizinische Direktor von Eurotransplant. Episode 6: Die Koordinierungsstelle - Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) In dieser Podcast-Folge widmen wir uns der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). Die DSO ist die Koordinierungsstelle für postmortale Organspenden in Deutschland. Während Anne-Bärbel Blaes-Eise die Betreuung von Angehörigen übernimmt, koordiniert Dr. Ingo Meisenburg die Organentnahme im Krankenhaus. Die beiden Experten geben uns einen aufschlussreichen Einblick in ihre jeweiligen Aufgabenbereiche bei der DSO. Episode 5: Ab wann ist man tot? - Der irreversible Hirnfunktionsausfall (Hirntod) PD Dr. Stefanie Förderreuther ist Oberärztin in der Neurologischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München und führt Hirntoddiagnostiken durch. Wie und von wem der Hirntod festgestellt wird und welche Anforderungen dabei die Diagnostik erfüllen muss, erfahren Sie in dieser Folge. Episode 4: Das Entnahmekrankenhaus - Aufgaben und Rollen der Transplantationsbeauftragten In dieser Podcast-Folge reden wir mit Dr. Kati Jordan (Leitung Intensivmedizin & Transplantationsbeauftrage Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum Berlin) darüber, welche Aufgaben und Herausforderungen im Falle einer anstehenden Organspende auf das Entnahmekrankenhaus zukommen und welche Rolle dabei die Transplantationsbeauftragten spielen. Episode 3: Der Wille des Patienten Wie sieht es nun in der klinischen Praxis aus, wenn sich eine Person für oder gegen eine Organspende entschlossen hat? Welche Vorteile bringt ein ausgefüllter Organspendeausweis für Menschen mit einer schweren Hirnschädigung, für ihre Angehörigen und für die Ärztinnen und Ärzte, die sie auf der Intensivstation behandeln? Prof. Dr. Klaus Hahnenkamp (Universitätsmedizin Greifswald) klärt in diesem Podcast darüber auf, wie der Wille der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus ermittelt wird. Episode 2: Informieren und Entscheiden - Beratung beim Hausarzt Eine ergebnisoffene Beratung zur Organspende durch Ihren Hausarzt – das ist eine Neuerung, die im Transplantationsgesetz seit März 2022 beschrieben ist. Ulrich Weigeldt (Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbands) erzählt mehr zu der Beratung zur Organspende durch Hausärztinnen und Hausärzte. Episode 1: Organspende in Deutschland - Historische Entwicklung und gesetzliche Grundlagen Gemeinsam mit Prof. Dr. Heiner Fangerau (Universitätsklinikum Düsseldorf) schauen wir in die Vergangenheit und damit auf die Geschichte der Organspende in Deutschland : Wann fand die erste Organtransplantation statt? Wie hat sich die Rechtslage über die Jahrzehnte verändert? Und wie sieht sie heute aus? Dies und mehr erfahren Sie in dieser Folge!

Heiner Röschert

Eine bewusste Entscheidung der Menschlichkeit Lesedauer: 5 Minuten Inhalt Felix und Pia verunglücken in einem schweren Autounfall Ein Notfallseelsorger begleitet Heiner Röschert ins Krankenhaus Die Hirntoddiagnosik wird bei Felix durchgeführt Vier Menschen kann mit Felix' Organen geholfen werden Der Erfolg der Organspende war kein Trost, aber eine positive Mitteilung Heiner Röschert gründet ein Netzwerk für Angehörige von Organspendern BIÖG / Jannis Reichard Durch einen schweren Autounfall verlor Heiner Röschert seine beiden Kinder, Felix und Pia. Beide besaßen einen Organspendeausweis. Aus medizinischen Gründen konnten nur Felix' Organe zur Spende freigegeben werden. Felix und Pia verunglücken in einem schweren Autounfall „Meine Kinder Pia (27) und Felix (25) verbrachten den Heiligabend bei mir, wie in jedem Jahr. Wir haben zusammen zu Abend gegessen, Geschenke ausgetauscht und viel erzählt. Es war ein schöner Abend. Um halb zwei brachen die beiden dann auf. Pia wollte Felix noch mit dem Auto nach Hause fahren und sich dann selbst auf den Heimweg machen. Während der Heimfahrt wurden sie von zwei anderen Autos mit hoher Geschwindigkeit gerammt. Das erste traf sie ungebremst mit 180 km/h und schleuderte sie in den Straßengraben und von dort aus dann noch einmal zurück auf die Straße. Dort fuhr das zweite Auto in sie hinein. Gegen vier Uhr klingelten mich ein Polizist und ein Notfallseelsorger aus dem Bett. Sie teilten mir mit, dass meine Tochter am Unfallort verstorben sei und dass auch Felix in Lebensgefahr schwebte. Sie machten mir wenig Hoffnung, dass er überleben würde. Der Aufprall war einfach zu heftig gewesen. Ab diesem Moment verschwimmt meine Zeitwahrnehmung. An vieles kann ich mich nicht mehr erinnern.“ Ein Notfallseelsorger begleitet Heiner Röschert ins Krankenhaus „Ich weiß noch, dass mich der Notfallseelsorger in die Klinik zu meinen Kindern brachte. Empfangen worden sind wir dort vom Oberarzt. Pia lag schon gar nicht mehr auf der Intensivstation. Sie war bereits in ein Nebenzimmer gebracht worden. Der Oberarzt führte mich zu Felix. Er sah völlig unversehrt aus. Keine Schnittwunde, kein Kratzer.“ BIÖG / Jannis Reichard Die Hirntoddiagnosik wird bei Felix durchgeführt „Irgendwann hat mich der Oberarzt auf die Option einer Organspende angesprochen. Er sagte, dass die Hirntoddiagnostik vorher durchführen werden müsste. Falls der Hirntod festgestellt würde, hätte Felix die Möglichkeit Organspender zu werden. Ich stimmte der Diagnostik zu. An deren Ende stand dann auch fest, dass bei Felix der Hirntod eingetreten war. Die Frage nach einer Organspende stand dann im Raum. Ich weiß noch, dass es in dem Moment für mich eine absolute Erleichterung war, zu wissen, dass Felix den Organspendeausweis hatte. Felix hat durch seine Arbeit als Krankenpfleger das Thema Organspende in die Familie gebracht und sein Umfeld regelmäßig mit Organspendeausweisen versorgt. Deswegen konnte ich relativ schnell zustimmen.“ Mehr zur Hintoddiagnostik Die Frage nach einer Organspende stand dann im Raum. Vier Menschen kann mit Felix' Organen geholfen werden „Wenn er keinen Ausweis gehabt hätte, ich kann nicht sagen, wie ich mich dann entschieden hätte. In der gesamten Situation, in der ich mich damals befunden habe, wäre es unmöglich gewesen, eine klare Entscheidung zu treffen. Zeitdruck von Seiten der Ärzte habe ich dabei zu keinem Moment erlebt. Im Gegenteil: Ich hatte genügend Zeit, um Abschied von Felix zu nehmen. Es gab auch genug Raum für Freunde und Verwandte, sich zu verabschieden. Lediglich eine Person stand der Organspende skeptisch gegenüber. Aber Felix eigene Entscheidung war ausschlaggebend. Am Nachmittag der Explantation erfuhr ich telefonisch von der Koordinatorin der DSO, dass fünf Organe entnommen wurden. Auch erhielt ich nochmals das Angebot, Felix zu sehen. Etwa sechs Wochen nach diesem Schicksalstag wurde ich schriftlich darüber informiert, dass vier Menschen - ich erfuhr Alter und Geschlecht - die Organe von Felix erhalten haben und dass die Transplantationen erfolgreich durchgeführt werden konnten.“ Mehr zum Ablauf einer Organspende Der Erfolg der Organspende war kein Trost, aber eine positive Mitteilung „Ob es ein Trost ist, zu wissen, dass Felix Leben retten konnte? Nein. Trost ist das falsche Wort. Meine Kinder sind tot und niemand kann das ändern. Aber in meiner Trauer war es eine positive Mitteilung.“ Heiner Röschert gründet ein Netzwerk für Angehörige von Organspendern BIÖG / Jannis Reichard „Das Thema Organspende beschäftigt mich bis heute. Ich möchte mit meiner ehrenamtlichen Tätigkeit die Gesellschaft mit diesem Thema konfrontieren. Ein von mir 2016 gegründetes „Netzwerk für Angehörige von Organspendern“ ist ausschließlich für betroffene Personen tätig. Wir unterstützen Angehörige in der akuten Situation, aber auch langfristig. Auch im gesellschaftlichen Leben - etwa für die Mitarbeiter der DSO und Eurotransplant sowie für Klinikpersonal und Notfallseelsorger - berichte ich über meine eigenen Erfahrungen mit der Organspende. Zu einem meiner Ziele gehört es, dass die Organspender mit dem notwendigen Respekt und Dank unserer Gesellschaft gewürdigt werden; ebenso wie jeder der Leben rettet. Ich würde gerne erreichen, dass die Angehörigen von Organspendern eine stärkere Stimme bekommen. Unsere Erfahrungen als Angehörige von Organspendern könnten sicherlich allen Organisationen, die sich mit der Organspende beschäftigen, nützlich sein.“ Film herunterladen Nutzungsbedingungen Beim Download der hier angebotenen Dateien gelten die folgenden eingeschränkten, nicht exklusiven Nutzungsrechte. 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Entnahme, Konservierung und Vermittlung

Entnahme, Konservierung und Vermittlung der Spendergewebe Lesedauer: 4 Minuten Inhalt Medizinische Untersuchung Gewebeentnahme Verarbeitung, Konservierung und Lagerung Finanzierung und kommerzielle Aspekte Vermittlung und Transplantation Kurz gefasst Sind alle Vorraussetzungen erfüllt (Feststellung des Todes und Einwilligung zur Spende), prüfen die Ärztinnen und Ärzte, ob aus medizinischer Sicht eine Gewebespende möglich ist. Spricht nichts gegen eine Spende, werden die Gewebe, die zur Spende freigegeben sind, entnommen. Im Gegensatz zu Spenderorganen werden Spendergewebe nicht sofort transplantiert. Die Gewebe werden in einer Gewebebank weiterverarbeitet und konserviert. Die konservierten Gewebe werden so lange gelagert, bis sie transplantiert werden. Die Vermittlung der Spendergewebe an Patientinnen und Patienten erfolgt - ähnlich der Vermittlung von Spenderorganen - über die Kriterien Dringlichkeit, Erfolgsaussicht und Wartezeit. Janie Airey / Getty Images Medizinische Untersuchung Sind alle Vorraussetzungen für eine Gewebespende erfüllt, prüfen die Ärztinnen und Ärzte, ob sich die Gewebe medizinische für eine Transplantation eignen. Dabei schließen sie aus, dass die Spendergewebe ein Risiko für die empfangende Person darstellen. Übertragbare Krankheiten und Faktoren, die die Qualität des Gewebes beeinträchtigen, dürfen nicht vorliegen. Dabei gibt es für die verschiedenen Gewebe unterschiedliche Ausschlussgründe. So kann zum Beispiel eine Augenhornhautspende trotz einer vorliegenden Krebserkrankung möglich sein. Grundsätzlich wird im Einzelfall ärztlich entschieden, ob eine Gewebespende infrage kommt. Altersgrenzen Bei der Gewebespende spielt das Alter der Spenderin oder des Spenders eine untergeordnete Rolle. Das heißt: Es gibt keine generellen Altersgrenzen und eine Gewebespende ist auch bis ins hohe Alter möglich. Es gibt für einzelne Gewebe ungefähre Richtwerte, jedoch wird grundsätzlich die Ärztin oder der Arzt individuell entscheiden, ob eine Spende möglich ist oder nicht. Unterstützung durch eine Gewebebank Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte arbeiten eng mit der zuständigen Gewebebank zusammen. Die Gewebebank kann dabei zum selben Krankenhaus gehören. Oder eine selbstständige Gewebebank wird hinzugezogen, mit der das Krankenhaus für die Gewebespende vertraglich geregelt zusammenarbeitet. Die Gewebebank kann schon früh im Prozess hinzugezogen werden, um die Ärztinnen und Ärzte bei der Gewebespende zu unterstützen. So kann zum Beispiel eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter der Gewebebank schon bei dem Gespräch mit den Angehörigen zugegen sein. Gewebeentnahme Eine Gewebeentnahme kann theoretisch in allen Krankenhäusern stattfinden. Auch Institute für Rechtsmedizin und Pathologien kommen dafür in Frage. Die Einrichtungen müssen dabei verschiedene Kriterien erfüllen. Diese Kriterien betreffen zum Beispiel die Räumlichkeiten und das Personal. Die Gewebeentnahme wird mit der gleichen Sorgfalt wie jede andere Operation durchgeführt. Nach dem Eingriff werden die durch die Gewebeentnahme entstandenen Wunden verschlossen. Der Leichnam wird den Angehörigen in würdigem Zustand zur Bestattung übergeben. Verarbeitung, Konservierung und Lagerung Im Gegensatz zu Spenderorganen werden Gewebe nicht direkt nach der Entnahmeoperation transplantiert. Gewebe werden zunächst konserviert und zwischengelagert. Nach der Entnahme werden die Gewebe beispielsweise in einer Gewebebank untersucht. Mit unterschiedlichen Verfahren werden die Gewebe be- oder verarbeitet (prozessiert) und verpackt. Sie werden dann so lange gelagert, bis eine geeignete Empfängerin oder ein geeigneter Empfänger gefunden ist. Aus diesem Grund ist zum Zeitpunkt der Entnahmeoperation häufig noch nicht entschieden, wann und bei welcher Empfängerin oder welchem Empfänger die Gewebespende eingesetzt wird. Finanzierung und kommerzielle Aspekte Der Handel mit Organen und Geweben ist nach dem Transplantationsgesetz (TPG) verboten. Während Organe direkt transplantiert werden müssen, werden Gewebe vor der Transplantation in zum Teil aufwendigen Verfahren weiter be- und verarbeitet (Prozessierung). Bei den verschiedenen Schritten der Weiterverarbeitung entstehen Kosten. Diese Kosten decken die Gewebebanken dadurch ab, dass sie sich die Weitergabe der Gewebezubereitungen erstatten lassen. Der Vertrieb geschieht über die Gewebebanken selbst. Lediglich die Kosten für die Entnahme und Aufbereitung der Gewebe müssen laut TPG durch ein angemessenes Entgelt gedeckt werden. Die meisten Gewebebanken in Deutschland arbeiten gemeinnützig. Das heißt: Sie geben die Transplantate ohne Gewinninteressen an Kliniken und Arztpraxen weiter. Auch die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) - die größte bundesweit tätige Koordinierungsstelle für Gewebe- und Gewebezubereitungen - schließt eine kommerzielle Zusammenarbeit mit Dritten aus. Die DGFG stellt allen transplantierenden Einrichtungen eine Aufwandserstattung in Rechnung. Diese Organisationspauschale ist gewebeabhängig und einheitlich. Das TPG regelt sowohl die Organ- als auch die Gewebespende. Die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation (DGFG) Die DGFG ist ein gemeinnütziges Unternehmen, das die Gewebespende im gesamten Bundesgebiet unterstützt. Sie organisiert die Vermittlung von Gewebetransplantaten und unterstützt Gewebebanken bei der Aufbereitung von Spendergeweben. Darüber hinaus betreibt die DGFG eigene Gewebebanken und hat ein Netzwerk zahlreicher deutscher Kliniken und Gewebebanken aufgebaut. Da es eine bessere Versorgung gewährleistet, trägt das Netzwerk zu verkürzten Wartezeiten der Patientinnen und Patienten bei. Vermittlung und Transplantation Anders als für Organtransplantationen gibt es für Gewebetransplantationen keine zentral geführten Wartelisten. Die Patientinnen und Patienten erhalten Plätze auf Wartelisten, die zum Beispiel zu einer Gewebebank gehören und von dieser auch geführt werden. Die Kriterien, nach denen Gewebespenden Patientinnen und Patienten zugeteilt werden, ähneln denjenigen Kriterien, nach denen auch Spenderorgane vergeben werden: Dringlichkeit, Erfolgsaussicht und Wartezeit.

„ORGANSPENDE – verstehen & entscheiden“­ Episode 3: Der Wille des Patienten

„ORGANSPENDE – verstehen & entscheiden“­ Episode 3: Der Wille des Patienten Wie läuft so eine Organspende eigentlich ab? Wer entscheidet darüber, wer welches Spenderorgan erhält? Und wie wird der gesamte Prozess überwacht und kontrolliert? In unserem Podcast „ORGANSPENDE – verstehen & entscheiden“ erhalten Sie in zwölf Episoden Antworten auf diese und viele weitere Fragen rund um die Organ- und Gewebespende. Episode 3: Der Wille des Patienten Wie sieht es in der klinischen Praxis aus, wenn sich eine Person für oder gegen eine Organspende entschlossen hat? Welche Vorteile bringt ein ausgefüllter Organspendeausweis für Menschen mit einer schweren Hirnschädigung, für ihre Angehörigen und für die Ärztinnen und Ärzte, die sie auf der Intensivstation behandeln? In dieser Episode lernen wir Prof. Dr. Klaus Hahnenkamp (Universitätsmedizin Greifswald) kennen. Er klärt darüber auf, wie der Wille der Patientinnen und Patienten im Krankenhaus ermittelt wird. Die Episode 3 unseres Podcasts können Sie sich auch auf Spotify anhören. Film herunterladen Nutzungsbedingungen Beim Download der hier angebotenen Dateien gelten die folgenden eingeschränkten, nicht exklusiven Nutzungsrechte. Sie dürfen die Download-Dateien nur unverändert in voller Länge (ohne Bild- und/oder Tonänderung und ohne zusätzlichen Sprechertext) einschließlich des BZgA-Logos und des Kampagnenlogos im Rahmen von Veranstaltungen zu gesundheitlichen Aufklärungsmaßnahmen nutzen. Eine anderweitige Nutzung ist ausgeschlossen. Das Werk darf ausschließlich zu nicht-kommerziellen und nicht-gewerblichen Zwecken genutzt werden. Das eingeräumte Nutzungsrecht beinhaltet nicht das Recht zu Weitergabe an Dritte. Insbesondere ist es nicht gestattet, die Dateien in fremden Internetangeboten oder im Intranet zum Download anzubieten, weder kostenlos noch kostenpflichtig. Die BZgA muss als Quelle benannt werden. Das Urheberrecht sowie sämtliche Nutzungsrechte verbleiben bei der BZgA. Mit Klick auf das Kästchen akzeptieren Sie diese Nutzungsbedingungen.

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