Es wird nur so viel Lebergewebe entnommen, dass die Transplantation hohe Erfolgsaussichten hat. Gleichzeitig verbleibt so viel Lebergewebe bei der Spenderin oder beim Spender, dass keine dauerhafte Beeinträchtigung der Gesundheit zu erwarten ist. Der Schutz der spendenden Person steht immer im Vordergrund.
- Etwa 60 Prozent der Leber wird entnommen.
- Kinder erhalten häufig einen Teil des (etwas kleineren) linken Leberlappens.
- Auf Jugendliche wird der gesamte linke Leberlappen übertragen.
- auf Erwachsene wird der größere rechte Leberlappen übertragen.
Wichtig ist das Verhältnis des zu transplantierenden Lebergewebes zum Körpergewicht der Empfängerin oder des Empfängers. Für eine Person mit einem Körpergewicht von 70 Kilogramm sollte das Transplantat beispielsweise mindestens ein Gewicht von 700 Gramm haben. Aus diesem Grund sollte die spendende Person nicht wesentlich kleiner und leichter sein als die empfangende Person.