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Erfahrungsberichte

Erfahrungsberichte Hier erzählen Menschen von ihren ganz persönlichen Berührungspunkten mit dem Thema Organ- und Gewebespende. Simon Benz und Margit Sehl Klein, aber oho – das ist die Augenhornhaut. Inwiefern eine Hornhauttransplantation neue Lebensqualität schenkt, wissen die Betroffenen Simon Benz und Margit Sehl. Erfahrungsbericht Simon Benz und Margit Sehl herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Manja Elle Sage und schreibe elf Jahre hat Manja Elle auf eine Spenderniere gewartet. Eine lange Zeit, in der viel passiert ist, von gesundheitlichen Krisen bis zum privaten Glück. Heute sagt sie: Es hat sich gelohnt. Erfahrungsbericht Manja Elle herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Viktoriia Pelin Schon als Kind wurde Viktoriia Pelin schwer krank. Helfen konnte ihr nur eine neue Niere, die ihr Vater spendete. Heute tanzt die junge Frau Hip-Hop – und hier ist ihre Geschichte. Erfahrungsbericht Viktoriia Pelin herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Lukas Beckmann Von Kindesbeinen an litt Lukas Beckmann unter einer chronischen Nierenentzündung. Er hat erfahren, wie es ist, mit einer gespendeten Niere zu leben – und er weiß, wie es sich anfühlt, wieder auf eine Organspende zu warten. Hier ist seine Geschichte. Erfahrungsberichte Lukas Beckmann herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Sascha Koch 2015 hat eine Pilzvergiftung Sascha Kochs Leben schlagartig verändert. Seitdem lebt er mit einer Spenderleber. Erfahrungsbericht Sascha Koch herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Hubert Knicker Hubert Knicker hat ein Spenderherz und besucht Schulen und Vereine, um Vorurteile auszuräumen und zum Thema Organspende zu informieren. Dabei erzählt er seine Krankengeschichte, ungeschönt und ehrlich. Erfahrungsbericht Hubert Knicker herunterladen (PDF nicht barrierefrei)

Netiquette

Bitte beachten Sie unsere Netiquette Lesedauer: 2 Minuten Liebe Nutzerinnen und Nutzer, wir freuen uns auf Eure Kommentare und die Diskussion mit Euch. Für die Kommunikation auf den Social-Media-Kanälen gilt die nachfolgende Netiquette: Achtet auf einen respektvollen, sachlichen und konstruktiven Umgang. Beleidigt oder diskriminiert niemanden. Rechtswidrige, sexistische, pornographische, homophobe, rassistische, antisemitische oder gewaltverherrlichende Beiträge werden nicht toleriert. Wir behalten uns vor, sie umgehend zu löschen und den Absender zu sperren. Beachtet das Urheberrecht und das Recht am eigenen Bild. Postet nur Texte, Bilder oder Videos, wenn Ihr auch dazu berechtigt seid. Achtet auf korrektes Zitieren. Werbung, Spam oder Massenzuschriften werden automatisch gelöscht. Beachtet die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Social-Media-Plattform. Bitte veröffentlicht keine sensiblen Daten ( Datenschutzerklärung ). Bitte veröffentlicht Eure Kommentare in deutscher Sprache. Wir behalten uns vor, Beiträge nicht freizuschalten, zu verbergen oder zu löschen, die gegen die Netiquette verstoßen. Wir übernehmen keine Haftung und Verantwortung für von Nutzenden eingestellte Kommentare, Links, Fotos oder Videos. Die Beiträge der Nutzenden geben nicht immer die Meinung der Betreibenden der Seite wieder. Für Kommentare der Nutzerinnen und Nutzer sind die jeweiligen Verfasser verantwortlich, nicht das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ( BIÖG Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit ). Wir freuen uns auf den Dialog mit Euch! Euere Kampagne „Organspende – Die Entscheidung zählt!“ Beachten Sie bitte unsere Datenschutzerklärung.

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Organspendeausweise bestellen Infomaterialien Give-aways Bestellen Sie Ihren Organspendeausweis, Infomaterialien und Give-aways im BIÖG-Shop Sie möchten Ihre Entscheidung zur Organ- und Gewebespende in einem Organspendeausweis festhalten oder benötigen weiterführende Informationen zum Thema? Ein Klick reicht. Dann können Sie sowohl Ihren Organspendeausweis als auch Infomaterialien, wie Broschüren und Flyer, kostenfrei beim Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit anfordern. Alle wichtigen Informationen sowie die direkte Verlinkung zum BIÖG Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit -Shop finden Sie auf dieser Seite. Als Multiplikatorin oder Multiplikator können Sie bei uns Give-aways für Ihre nächste Veranstaltung bestellen. Diese Möglichkeit finden Sie ebenfalls auf dieser Seite. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung. Bei Fragen wenden Sie sich gern über unser Kontaktformular an uns. Ihren Organspendeausweis können Sie alternativ auch online ausfüllen und als PDF herunterladen. Zum BIÖG-Shop Organspendeausweise Dokumentieren Sie Ihre Entscheidung für oder gegen die Organ- und Gewebespende in einem Organspendeausweis. Hier gelangen Sie direkt zum Shop des BIÖG. Hier können Sie den Ausweis kostenfrei als Plastikkarte, mit einem Flyer oder in verschiedenen Sprachen bestellen. Infomaterialien Das BIÖG bietet zum Thema Organ- und Gewebespende Infomaterialien, die einen Überblick über das Thema oder einzelne Themenaspekte geben. Sie können die Materialien kostenfrei bestellen, als PDF ansehen oder herunterladen. Give-aways Give-aways stellen wir nur für Veranstaltungen zur Verfügung. Geben Sie bitte folgende Informationen an: Art oder Zweck und Datum der Veranstaltung, benötigte Menge an Give-aways sowie eine Lieferadresse mit Ansprechperson und Telefonnummer.

Faktenblätter

Faktenblätter Hier finden Sie kompakte Informationen zur Organ- und Gewebespende sowie eine Ausfüllanleitung für den Organspendeausweis. Zahlen zur Organspende (2024) Das Faktenblatt „Organspende in Deutschland: Zahlen und Fakten“ gibt einen Überblick über aktuelle Zahlen zur Organ- und Gewebespende sowie zur Entscheidungsdokumentation in der Bevölkerung. Faktenblatt Organspende in Deutschland: Zahlen und Fakten (2024) herunterladen (PDF) Ablauf einer postmortalen Organspende Das Faktenblatt „Ablauf einer postmortalen Organspende“ klärt Sie über Voraussetzungen, Organentnahme und Spende eines Organs nach Feststellung eines Hirntodes auf. Faktenblatt Ablauf einer postmortalen Organspende herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Gesetzliche Regelungen zur Organspende in Europa Die gesetzlichen Vorgaben für die Entnahme von Organen sind in den europäischen Ländern unterschiedlich geregelt. In unserem Faktenblatt erfahren Sie, wie die Regelungen sind. Faktenblatt Gesetzliche Regelungen zur Organspende in Europa herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Ausfüllanleitung Organspendeausweis Unsere Ausfüllanleitung hilft Ihnen dabei, Ihren Organspendeausweis auszufüllen. Ausfüllanleitung Organspendeausweis herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Ja oder Nein zur Organspende? Ihre Entscheidung zählt!

Die Zukunft der Organ- und Gewebespende: Künstliche Organe und Biotechnologie

Detailseite

Interview mit Dr. Michael von Bezold

Über Organspende ins Gespräch kommen Inhalt Dr. Michael von Bezold ist hausärztlicher Internist in Hamburg. Zusammen mit einer Fachärztin für Allgemeinmedizin betreut er seine Patientinnen und Patienten in einer Gemeinschaftspraxis. Die Beratung zur Organspende gehört bei ihnen zum Alltag. Wann finden Beratungsgespräche statt? BIÖG: „Wann begegnet Ihnen das Thema Organspende in Ihrem Praxisalltag?“ Dr. Michael von Bezold: „Das Thema tritt bei uns im Moment vor allem an zwei Stellen auf: Oft sprechen die Patientinnen und Patienten die Organspende an, wenn wir über ihre Patientenverfügung reden. Außerdem haben wir bei uns in der Praxis auch Organspendeausweise ausliegen und kommen mitunter darüber mit den Menschen ins Gespräch.“ BIÖG: „Zu welchen Anlässen finden diese Gespräche denn statt?“ Dr. Michael von Bezold: „Also häufig kommt das Thema bei uns in der Praxis auf den Tisch, wenn vorweg in der Familie darüber gesprochen wurde. Zum Beispiel, wenn es im familiären Umfeld gerade besondere Ereignisse gegeben hat oder schwere Erkrankungen aufgetreten sind. Oder die Patientinnen und Patienten sind von Freunden und Bekannten darauf aufmerksam gemacht worden und fragen uns dann nach tiefergehenden Informationen.“ Proaktiv das Gespräch suchen BIÖG: „Es gibt also Patientinnen und Patienten, die proaktiv mit dem Thema Organspende auf Sie zukommen?“ Dr. Michael von Bezold: „Ja, und das können auch Jüngere sein. Gerade, wenn sie sich den Flyer im Wartezimmer angesehen haben oder den Organspendeausweis in den Händen halten, sprechen sie uns an.“ Welche Fragen stellen Patientinnen und Patienten? BIÖG: „Welche Fragen stellen Ihnen die Patientinnen und Patienten?“ Dr. Michael von Bezold: „Ganz häufige Fragen sind: Komme ich für eine Organspende überhaupt in Frage? Gibt es eine Altersgrenze? Verpflichtet man sich auf unbegrenzte Zeit dazu, Organspender zu werden? Kann ich jedes Organ spenden? Oder kann ich bestimmte Organe von der Spende ausschließen? Natürlich kommt auch häufig die Frage zur Hirntoddiagnostik: Wie wird in den Kliniken festgestellt, ob ich wirklich verstorben bin?“ BIÖG: „Wie gehen Sie damit um, wenn Ihre Patientinnen und Patienten solche Zweifel äußern?“ Dr. Michael von Bezold: „Es besteht manchmal die Sorge, dass der Tod vielleicht nicht hundertprozentig diagnostiziert wird. Oder, dass Organhandel betrieben wird. Dann versuche ich den Patienten in Ruhe zu erläutern, wie die Hirntoddiagnostik erfolgt und dass für Organspende und Organweitergabe strenge rechtliche Bedingungen gelten. So versuche ich, Sorgen oder Zweifel zu nehmen.“ Sind hausärztliche Praxen der richtige Ort für Organspenden-Beratung? BIÖG: „Mit dem Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft ist auch eine ergebnisoffene Beratung in den Hausarztpraxen verbunden. Denken Sie, dass Sie als Hausarzt der geeignete Ansprechpartner für solche Beratungen sind?“ Dr. Michael von Bezold: „Ich denke, gerade für eine wiederkehrende Beratung ist es sicherlich von Vorteil, die Gruppe der Hausärzte zu wählen. Wir kennen die Patientinnen und Patienten oft über Generationen hinweg – von den Eltern bis zu den Kindern. Wir wissen um ihre Lebensumstände und sehen sie die wiederkehrend. Dadurch haben wir ein wesentlich engeres Vertrauensverhältnis als in einigen fachärztlichen Bereichen, wo eher kurzfristige Kontakte zustande kommen.“ Ergebnisoffene Beratung BIÖG: „Wie planen Sie, diese Beratung umzusetzen?“ Dr. Michael von Bezold: „Wir planen konkret, das Thema Organspende regelmäßig im Rahmen der Gesundheitsuntersuchung, der sogenannten Check-Up-Untersuchung, aufzugreifen. Da auch Jüngere bisher alle zwei Jahre aktiv von den Krankenkassen informiert werden, möchten wir die Beratung als eine Art Recall-System anbieten.“ BIÖG: „Worauf kommt es bei dieser ergebnisoffenen Beratung an?“ Dr. Michael von Bezold: „Es ist besonders wichtig, dass wir die Patientin oder den Patienten wiederkehrend informieren und ihm die Freiheit der Entscheidung vermitteln. Sie oder er muss sich nicht zu einem sofortigen Zeitpunkt festlegen, sondern auch später noch eine Entscheidung für oder gegen die Organspende treffen. Wichtig ist, dass die Patientinnen und Patienten durch die zweijährliche Erinnerung immer im Prozess bleiben und mit uns ins Gespräch kommen.“ Mehr Beratung dank Informationsmaterial BIÖG: „Gibt es Materialien, die Ihnen bisher geholfen haben diese Beratung umzusetzen?“ Dr. Michael von Bezold: „Bisher haben uns die ausgelegten Organspendeausweise mit den kurz gehaltenen Flyern sehr gut geholfen, um das Thema überhaupt in Erinnerung zu rufen. So haben uns viele Patientinnen und Patienten proaktiv darauf angesprochen. Und mittlerweile merken wir auch, dass die Organspende etwas mehr in den Medien präsent ist. Auch abseits der ausgelegten Informationsmaterialien kommt das Thema so zwischendurch immer mal wieder auf.“ BIÖG: „Denken Sie, dass Sie so dazu beitragen können, dass sich mehr Menschen für oder gegen die Organspende entscheiden?“ Dr. Michael von Bezold: „Ich denke, es steht auf jeden Fall mehr im Fokus. Bisher war es eher ein Randthema, dass wir nun fest in unsere Abläufe integrieren. Dadurch kommen wir mit den Patientinnen und Patienten mehr darüber ins Gespräch.“

Interviews

Interviews Hier finden Sie Interviews mit Expertinnen und Experten sowie Angehörigen von Organspendern zu medizinischen, juristischen, organisatorischen und emotionalen Aspekten des Bereichs Organ- und Gewebespende. Univ.-Prof. Dr. med. Jan Gummert Wie läuft eine Herztransplantation ab, wenn ein passendes Spenderorgan zur Verfügung steht? Welche psychologischen Auswirkungen hat dieser Eingriff auf transplantierte Personen? Herzchirurg Prof. Jan Gummert hat bereits zahlreiche Herztransplantationen begleitet und gibt einen Einblick in seine Arbeit. Interview mit Prof. Jan Gummert herunterladen Dr. med. Markus Beier Den Hausärztinnen und Hausärzten kommt bei der Beratung zur Organ- und Gewebespende eine wichtige Rolle zu. Der Bundesvorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Dr. med. Markus Beier, gibt einen Einblick in die Praxis. Interview mit Dr. med. Markus Beier herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. Tobias Pusch In Deutschland ist die Transplantation der Augenhornhaut die häufigste Form der Gewebespende. Als Koordinator der Augenhornhautbank des Landes Rheinland-Pfalz weiß Dr. Tobias Pusch, wann eine solche notwendig ist. Außerdem erklärt er, was die Gewebespende von der Organspende unterscheidet. Interview mit Dr. Tobias Pusch herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. med. Gabriele Stumm Bei Fragen und Unsicherheiten rund um die Entscheidungsfindung bei der Organspende dient das Infotelefon Organspende als verständliche Informationsquelle und ergebnisoffene Beratung. Leiterin Dr. med. Gabriele Stumm berichtet von häufig vorkommenden Fragen und erklärt, was das Infotelefon auszeichnet. Interview mit Dr. med. Gabriele Stumm herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Oberstaatsanwalt Thomas Schwarz Häufig begleiten Skepsis und Misstrauen das Thema Organspende. Oberstaatsanwalt Thomas Schwarz ist Vorsitzender der Prüfungskommission, die die Abläufe um die Organspende kontrolliert. Interview mit Oberstaatsanwalt Thomas Schwarz herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. med. Gabriele Wöbker Intensivmedizinerin Dr. med. Gabriele Wöbker erklärt die medizinischen Hintergründe zum Hirntod und berichtet aus ihrer Erfahrung mit Angehörigen. Interview mit Dr. med. Gabriele Wöbker herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. med. Michael von Bezold Das zum 1. März 2022 in Kraft tretende Gesetz zur Stärkung der Entscheidungsbereitschaft bei der Organspende stärkt auch die Rolle der Hausärztinnen und Hausärzte in der Beratung. Ein Blick in die Praxis von Dr. med. Michael von Bezold. Interview mit Dr. med. Michael von Bezold herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. med. Frank Logemann Entnahmekrankenhäuser sind gesetzlich verpflichtet, Transplantationsbeauftragte zu benennen. Doch was heißt das genau? Was machen eigentlich Transplantationsbeauftragte? Das erklärt Dr. med. Frank Logemann, Transplantationsbeauftragter an der Medizinischen Hochschule Hannover. Interview mit Dr. med. Frank Logemann herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Anne-Bärbel Blaes-Eise Anne-Bärbel Blaes-Eise von der Deutschen Stiftung Organtransplantation ist überzeugt: Eine gute Angehörigenbetreuung kann die Organspendebereitschaft in Deutschland positiv beeinflussen. Ein Einblick in ihre Arbeit und ihre Erfahrungen. Interview von Anne-Bärbel Blaes-Eise herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. med. Hilal Yahya Der Transplantationsbeauftrage Dr. med. Hilal Yahya erklärt, warum es wichtig ist seine Entscheidung bei einer Organspende zu dokumentieren. Außerdem geht er darauf ein, welche Vorteile die neue Richtlinie zur Spendererkennung mit sich bringt. Interview mit Dr. med. Hilal Yahya herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Anita Wolf Anita Wolf hat vor einigen Jahren ihren Mann verloren. Sie entschied sich, seine Organe zu spenden und auf diese Weise drei Menschen das Leben zu retten. Im Interview spricht sie uüber den Entscheidungsprozess. Interview mit Anita Wolf herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Marion Strauß Marion Strauß hat den Albtraum einer jeden Mutter erlebt: Ihr Sohn wurde bei einem Unfall toödlich verletzt. Sie entschied sich, seine Organe zu spenden. Interview mit Marion Strauß herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. med. Axel Rahmel Die Deutsche Stiftung Organspende (DSO) bringt alle Beteiligten zusammen und bietet den Krankenhaäusern Unterstützung im Organspendeprozess an. Ihr Medizinischer Vorstand Dr. med. Axel Rahmel erläutert ihre Aufgaben und Arbeitsabläufe. Interview mit Dr. med. Axel Rahmel herunterladen (PDF nicht barrierefrei) Dr. med. Geraldine de Heer Piepende Überwachungsgeräte, unvorhersehbare Situationen – die Arbeit auf einer Intensivstation ist anders als auf einer Normalstation. Das erlebt auch Dr. med. Geraldine de Heer. Dabei steht eins immer an erster Stelle: das Leben der Patientinnen und Patienten und ihr Wille – auch wenn sie ihn gerade nicht äußern können. Interview mit Dr. med. Geraldine de Heer herunterladen (PDF nicht barrierefrei)

E-Learning DSO

E-Learning Angebote zur Organspende Angebot der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) Die DSO bietet ein kostenfreies Online-Weiterbildungsprogramm an, das die theoretischen und praktischen Grundlagen der Organspende anwendungsorientiert erläutert. Das E-Learning ist besonders für Hausärztinnen und Hausärzte , aber auch für Pflegekräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Krankenhäusern interessant, die sich die angebotenen Fachkenntnisse aneignen oder vertiefen möchten. Einige Landesärztekammern setzen das E-Learning als festen Bestandteil des Curriculum Transplantationsbeauftragter Arzt voraus. Lernzeit und Lernort sind dabei individuell und flexibel wählbar. Getty Images / Jamie Grill Inhalte des Programms: Theorie & Praxis Das E-Learning umfasst sowohl theoretische als auch praktische Inhalte. Auf theoretischer Seite werden die rechtlichen und medizinischen Grundlagen der postmortalen Organspende sowie ethische Fragestellungen , beispielsweise zur Patientenverfügung, erklärt. Ein eigenes Modul widmet sich der Entscheidungsbegleitung im Angehörigengespräch. Auch das umfassende Angebot der DSO wird vor, während und nach der Spende vorgestellt. Interaktive Elemente mit virtuellen Spendern Im Abschnitt „Virtueller Spender“ wird das theoretische Wissen praktisch angewandt: Das E-Learning simuliert die Betreuung eines virtuellen Organspenders von der Krankenhausaufnahme bis zur Explantation des Organs. Dabei verändern sich die Patientendaten des fiktiven Spenders während des Prozesses. Die Nutzerinnen und Nutzer müssen so ihre therapeutischen Maßnahmen neu überdenken und anpassen – bis hin zu Maßnahmen zur Spenderbeurteilung. Die realen Herausforderungen des Klinik- und Spendealltags werden so im E-Learning erfahrbar und können risikolos geübt werden. Zertifizierung und RbP-Fortbildungspunkte Die Landesärztekammer Hessen und die Registrierung beruflich Pflegender (RbP) haben die Lerninhalte der DSO zertifiziert, daher können Ärztinnen und Ärzte CME-Punkte über die Bundesärztekammer sammeln. Beruflich Pflegende können sich RbP-Punkte anerkennen lassen. Seit August 2020 stehen neue CME-Punkte zum Erwerb durch das E-Learning zur Verfügung. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an e-learning@dso.de Online-Fortbildung bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe Ein weiteres Angebot zur Weiterbildung stammt von der Akademie für medizinische Fortbildung. Diese wurde in Zusammenarbeit mit der Ärztlichen Akademie für medizinische Fort- und Weiterbildung in Nordrhein, der Akademie für medizinische Fortbildung der ÄKWL, der KVWL und dem Arbeitskreis der Transplantationsbeauftragten der Universitätskliniken in NRW konzipiert. Die Online-Fortbildung wird dabei in acht Module mit unterschiedlichen Schwerpunkten aufgeteilt . Dabei richtet sich die Weiterbildung vor allem an Ärztinnen und Ärzte, die ihre Patientinnen und Patienten über eine Organspende aufklären und bei der Entscheidungsfindung unterstützen möchten.

Transplantationsgesetz

Das Transplantationsgesetz In Deutschland sind die Organ- und Gewebespende sowie die Organ- und Gewebetransplantation durch das Transplantationsgesetz (TPG) streng geregelt. Es legt den Ablauf von Spende, Entnahme und Übertragung menschlicher Organe und Gewebe genau fest. Das TPG benennt verschiedene Maßnahmen und Kontrollinstanzen, die das System der Organ- und Gewebespende schützen und für die Bevölkerung transparenter gestalten. Den gesamten Gesetzestext des Transplantationsgesetzes finden Sie hier: Das Transplantationsgesetz (PDF nicht barrierefrei) Mehr zu Gesetzen und Richtlinien der Organ- und Gewebespende. Beratung von Patientinnen und Patienten Die Beratung von Patientinnen und Patienten zur Organ- und Gewebespende ist in § 2 des Transplantationsgesetzes (TPG) verankert. Die Beratung kann alle zwei Jahre je Patientin oder Patient abgerechnet werden. Informationen zur Vergütung der Beratungsleistung finden Sie hier: Einheitlicher Bewertungsmaßstab bei der KVB Gebührenordnung für Ärzte bei dem PKV-Verband Hausärztinnen und Hausärzte sollen ihre Patientinnen und Patienten unter anderem über die Voraussetzungen und Möglichkeiten der Organ- und Gewebespende sowie über die Möglichkeit, eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende im Organspende-Register abzugeben, informieren. Zudem soll darauf hingewiesen werden, dass Patientinnen und Patienten mit Vollendung des 16. Lebensjahrs eine Erklärung zur Organ- und Gewebespende abgeben, ändern und widerrufen und mit Vollendung des 14. Lebensjahrs einer Organ- und Gewebespende widersprechen können. Es gibt keine Verpflichtung, eine Entscheidung zu treffen und zu dokumentieren.

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„Organspende – Die Entscheidung zählt!“ ist eine Kampagne des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG), gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland. Diese Internetseite bietet unabhängige und überprüfte Informationen.
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