Ist die Haut beschädigt, können Erreger leichter eindringen und Infektionen auslösen, welche auf andere Organe übergreifen können. Grundsätzlich kann sich die Haut selbst regenerieren. Bei größeren Wundern jedoch, die nicht durch eine Naht verschlossen werden können, kommt eine Hauttransplantation infrage. Diese sind etwa bedingt durch:
- großflächige Verbrennungen
- Verletzungen der Haut durch Tumore
- chronische Verwundungen
Hautspenden stammen ausschließlich aus postmortalen Spenden – mit der Ausnahme von Eigenhautspenden. Ein Hauttransplantat ist eine dünne Schicht der Oberhau (etwa 4 Millimeter), welche auf die Wunde gelegt wird. Der Selbstheilungsprozess der Haut beginnt dann am Gewebetransplantat.