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Die Blutgefäß­transplantation

Lesedauer: 1 Minute
Kurz gefasst

Blutgefäße des menschlichen Körpers können durch Ablagerungen verengt sein oder ganz verstopfen. Verengte Blutgefäße im Herzbereich können lebensbedrohlich werden und einen Herzinfarkt auslösen. In solchen Fällen kann die Transplantation von Blutgefäßen die Funktion wiederherstellen.

Gründe für eine Blutgefäßtransplantation

Im Verlauf des Lebens können sich Gefäße durch Ablagerungen verengen oder ganz verstopfen. Ursachen dafür sind zum Beispiel Diabetes, Rauchen, Bluthochdruck oder Fettleibigkeit. Sind Blutgefäße verengt oder komplett verstopft, kann das mitunter schwerwiegende Folgen haben. Sind die Blutgefäße des Herzens betroffen, kann das zu einem Herzinfarkt (Myokardinfarkt) führen. In solchen Fällen kann die Transplantation von Spenderblutgefäßen notwendig sein.

Menschliche Spenderblutgefäße werden genutzt, um verengte oder verstopfte Blutgefäße zu ersetzen (Bypassoperation).

Neben menschlichen Spenderblutgefäßen kommen in der Medizin auch Kunststoffprothesen zum Einsatz. Sie sind jedoch nur bedingt eine Alternative. Bei sehr großen Arterien oder im Bereich der Halsschlagader kommen sie nur selten infrage. Von den Kunststoffprothesen geht auch eine erhöhte Infektionsgefahr aus. Ist eine Kunststoffprothese infiziert, muss sie durch ein menschliches Transplantat ersetzt werden.

Aufgaben der Blutgefäße

Im Körper des Menschen gibt es zwei Arten von Blutgefäßen: Arterien und Venen. Arterien transportieren das Blut vom Herzen weg. Venen transportieren das Blut zum Herzen zurück. Spenderblutgefäße stammen aus postmortalen Spenden oder Lebendgewebespenden.

Die Lebendgewebespende schließt hier auch Eigenspenden ein. Das heißt: Das Blutgefäß wird vom Körper der Patientin oder des Patienten entnommen und an eine andere Stelle verpflanzt (autologe Spende).

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