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Die Gewebespende

Bei einer Gewebespende stellen Spenderinnen oder Spender Körpergewebe für eine Übertragung (Transplantation) zur Verfügung. Diese Spendergewebe werden dann an die passenden Patientinnen und Patienten vermittelt.

Zu den transplantierbaren Geweben gehören Augenhornhaut, Herzklappen, Blutgefäße, Knochen und Weichteilgewebe, Haut, Eihaut der Fruchtblase (Amnion) sowie Inselzellen. Gewebe können postmortal oder als Lebendorganspende gespendet werden.

Generell werden Gewebe häufiger transplantiert als Organe. Gewebetransplantationen sind weniger mit medizinischen Komplikationen, wie Abstoßungsreaktionen, verbunden als Organtransplantationen.

Kann eine verstorbene Person medizinisch gesehen sowohl Organe als auch Gewebe spenden, so hat die Organspende Vorrang gegenüber der Gewebespende. Es kann jedoch auch zu einer Organ- und einer Gewebespende kommen.

Eine Ärztin schaut einer Patientin mit einem speziellen Untersuchungsgerät ins Auge.
BZgA / Birgitta Petershagen
Transplantierbare Gewebe

Transplantierbare Gewebe können postmortal, manche als Lebendgewebespende gespendet werden

Ein Beratungsgespräch zwischen einem Arzt und einer Patientin. Den Arzt sieht man von hinten, die Patientin von vorn.
BZgA / Birgitta Petershagen
Ablauf

Ablauf einer postmortalen Gewebespende und Transplantation