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Pro und Contra: Ihre Argumente für oder gegen Organspende und Gewebespende

Die Frage nach der eigenen Bereitschaft, nach dem Tod Organe- und Gewebe zu spenden, ist sehr persönlich und für viele nicht einfach zu beantworten. Schließlich ist das Thema eng mit dem eigenen Tod und dem anderer Menschen verbunden.

Es löst daher häufig Unsicherheit und Ängste aus. Umso wichtiger ist es, Vor- und Nachteile zu diskutieren und Meinungen auszutauschen.  

Diskutieren Sie mit uns

Was spricht aus Ihrer Sicht für eine Organ- und Gewebespende? Welche Gründe sprechen für Sie dagegen? Teilen Sie uns Ihre Meinung und Ihr persönliches Argument mit, warum Sie für oder gegen Organspende und Gewebespende sind.

Filter
  • Pro
  • Contra
Pro
Ich finde es ganz gut, weil wir ein Leben retten .

- Hamed

Pro
Find ich gut, Menschenleben können dadurch gerettet werden.

- Andrea

Pro
Ganz klar bin ich DAFÜR! Dagegen stand für mich zu keinem Zeitpunkt zur Option. Noch bevor mein Vater durch eine Transplantation gerettet wurde, war ich schon für eine Organ Spende. Was will ich denn nach meinem Tod mit meinen Organen? Lieber noch im besten Fall Leben retten und etwas gutes tun. -Don't take your organs to heaven, heaven knows we need them her-

- Jennifer

Pro
Ich find OS gut, da man so wirklich einmal die Chance hat Leben zu retten. Ich finde die Wiederspruchslösung sollte in Kraft treten, da viele Menschen aus Faulheit keinen Organspendeausweis haben. Mit der Wiederspruchslösung würden dann nur noch Menschen kein Organspender mehr sind, die wirklich dagegen sind.

- Otter

Pro
"wer unter euch einen Menschen rettet dem soll es so sein als hätte er die ganze Menschheit gerettet" sagt der Koran daher ist es für mich als Moslem keine Frage das ich Organspender werde. Wenn mit einem meiner Organe ein anderer Mensch weiter leben darf /kann dann mache ich das sehr gerne. Auf jedenfall bin ich Organspender, allein schon weil es anderen Menschen hilft! Besser als das es unter der Erde vor sich hingammelt :)

- Celebi

Pro
Wenn man einmal Hirntod ist, bleibt man Hirntod. Ein Spender kann bis zu 7 Menschen leben retten. Viele Religionen befürworten die Organspende. Seit über 2-3 Jahrzehnten gab es keinen organhandel/Missbrauch in Deutschland, da alles streng geregelt wird. Man kann Menschen leben retten, meiner Meinung nach überwiegt dieser eine Punkt, von den oben genannten Punkten ( die bei weitem noch nicht alle pro Argumente sind ) alle anderen Contra Argumente.

- Emily

Pro
Ich finde das Menschen NUR Organspenden sollten, wenn sie 1. sich selbst dazu entschieden haben und 2. vielleicht jemand zu retten den man sehr liebt. Also entscheidet ihr und nicht jemand anderes über euer Ableben oder eine Organspende. Überlegt euch das gut. Fifikuss

- Fifi

Pro
Ich finde die Organspende gut, weil es Menschenleben rettet- FF Blankenfelde

- Jonas

Pro
Ich war sehr lange skeptisch, vor allem wegen des Hirntodkriteriums – nicht, dass ich je dachte, ein hirntoter Mensch würde ins Leben zurückkehren können. Aber doch erschien mir lange der Hirntod als eine Hilfskonstruktion. Nachdem ich einen herztransplantierten Menschen kennengelernt habe, habe ich meine Meinung geändert. Ich gönnte ihm sein zweites Leben - er ist mittlerweile verstorben, doch ich habe einen Spenderausweis und fordere jede/n dazu auf, darüber nachzudenken!

- Matthias

Pro
Nach über 100 unentgeldlichen Rotkreuz-Blutspenden ist für mich die Einwilligung zur Organ- und Gewebespende eine nur logische und finale Fortsetzung meiner humanistischen Einstellung. Die hier in Deutschland mit ihren /durch ihre "Volksvertreter(n)" zum Thema geführte Diskussion geht leider weit an der Einsicht für das "Geben und Nehmen" vorbei. Die Schaffung eines zentr. Spenderregisters mit freiwilligem Eintrag und die resultierende Bevorzugung bei eigenem Organbedarf würde ich begrüßen.

- Ernst

Pro
Für mich ist die ganze Diskussion über pro / kontra Organspende ganz einfach zu lösen: Organspende nur für Organspender

- Jörg

Pro
Die Organspende ermöglicht einem durch Schicksalsschlägen gestraften Menschen sein Leben zu verlängern. Natürlich ist das Thema Hirntod kontrovers. Fakt ist allerdings, das der Mensch nach dem Hirntod kein Empfinden mehr hat. Außerdem sind die Ärzte dazu verpflichtet alles Menschenwürdige zu tun um das Leben der Patientin/ des Patienten zu retten. Der Hirntod stellt dabei einen Punkt da, an dem dies nicht mehr möglich ist.

- Antonio

Pro
Ich finde es gut

- Braundolf

Contra
Als weitgehend empathielosem Rationalist ist es mir grundsätzlich egal, was mit mir nach meinem Tod geschieht, aber diverse Gründe machen mich dennoch zum Gegner von Organspenden: - Umweltschutz (es gibt aus meiner Sicht zu viele Menschen) - Intransparenz (ich kann nicht beeinflussen, WER meine Organe bekommt) - Arroganz (solange sich Menschen als Krone der Schöpfung betrachten, verdienen sie keine zweite Chance) - Egoismus (ich habe einfach kein Bedürfnis, anderen Menschen zu helfen)

- Christoph

Pro
Ich verstehe Befürworter und Gegner. Es geht jedoch darum, die Situation zu verbessern. Man sollte einen Anreiz zum Spenden schaffen. Willige, die ihre Zustimmung in einer Datenbank erklären haben, sollten vorrangig ein Organ erhalten, wenn sie eine bestimmte Zeit vor ihrer Erkrankung ihre Bereitschaft erklärt hatten. Das trifft natürlich nur für Erwachsene zu. Vielleicht würde diese „Versicherung“ einen Anreiz setzen, der die Spende-Situation insgesamt verbessert?

- Renschel

Pro
Ich bin dafür weil es leben rettet

- Büşra

Contra
Organhandel ist illegal weil es illegal ist

- Vinzent

Pro
Meiner Meinung nach ist Organspende eine wirklich tolle Sache. Wenn man stirbt, braucht man seine Organe nicht mehr und die Vorstellung einem Anderen das Leben zu schenken ist sehr schön. Ich finde es auch nicht gut, dass es jetzt so geblieben ist wie es war und nicht die Widerspruchslösung in Kraft getreten ist. Ich kann keinen verstehen der sagt, dass er sich dadurch in seinen Grundrechten verletzt fühlt weil man immer noch frei entscheiden kann ob man seine Organe spenden möchte oder nicht!

- Magdalena

Pro
Ich bin absolut für OS, aber eine verpflichtende Spende durch den Staat lehne ich ab, denn man würde mir mein Grundrecht auf Selbstbestimmung beschneiden und ich müsste aktiv wieder dafür Sorge tragen, sowas geht einfach nicht. Ich wünschte mir noch eine digitale Einwilligungserklärung zur OS, z.B. bei den Krankenkassen, dann wäre die Suche nach diesem kleinem Kärtchen überflüssig.

- Sascha

Pro
Man sollte ein bisschen altruist sein und andere Leben retten,leider werde ich bald 67 Jahre alt und ich weiß es nicht wie lange ich noch lebe und ob noch etwas von mir zu "hollen"seien wird;ich würde sogar mein Körper für medizinische/experimentelle Zwecken zu Verfügung stellen.

- Doina-Viorica

Contra
Wenn einer meiner familienmitglieder fortgeht will ich ihn mit ganzem körper begraben und nicht noch ohne irgendwelche organe beerdigen

- Beutlich

Contra
In meiner Patientenverfügung lehne ich die lebensverlängernden Maßnahmen durch Intensivmedizin z.B. künstliche Beatmung ab, auch möchte ich keine Organe transplantiert bekommen, damit ich länger lebe. Um Organspender sein zu können, muss ich meine Wünsche zu meinem Ableben so grundlegend ändern, da es sonst einen Widerspruch ergeben würde. Somit habe ich mich gegen eine Organspende entschieden und für mein sanftes Ableben. Sobald es die Möglichkeit gibt, beides haben zu können, bin ich dabei!

- Inge

Pro
14 Tage mit jungen Männern, die in der Uni-Klinik in Würzburg auf ein Spenderherz warteten, hat meine Perspektive grundlegend geändert. Immer wenn ein Hubschrauber zu hören war, stieg die Spannung, die Gespräche verstummten, die Blicke wurden unstet, die Hoffnung auf den erlösenden Anruf in den Augen ablesbar. Der Anruf kam nie und die Hoffnung verflog. Wenn es der letzte Dienst sein soll, einem Wartenden ein Organ zu schenken, so soll sein, denn ich brauche es dann nicht mehr. Peter

- Peter

Pro
Noch einmal etwas Gutes tun.

- Nina

Pro
Braucht es einen Grund anderen Menschen (KOSTENLOS!!!) das Leben zu retten? Niemand will sterben, wenn es doch passiert und man ein anderes Leben retten kann, anstatt Insekten zu füttern wo bleibt da die Überlegung!?!?

- Sandro

Pro
Durch eine Organspende wird die Lebensqualität deutlich verbessert. (Zb.: ein Dialysepatient)

- Niklas

Contra
Ich bin nicht für Organspende. Aus christlicher Ansicht, sowie auch keine Sicherheit zur Schmerzempfindlichkeit und auch keine Narkose verabreicht wird. Auch die Unsicherheit zur Hirndiagnostik. Habe dazu kein Vertrauen und möchte selber auch keine Organe bekommen. Ich würde in diesem Fall das Sterben vorziehen.

- Rita

Pro
Ich bin seit 2015 in Besitz eines OS-Ausweises. Insofern meine Organe nach meinem Hirn- oder Herz-Kreislauf Tod einem anderen Menschen helfen können, warum nicht. Es ist eine gute Tat! Lussy

- Lujic

Contra
Früher war ich für Organspende, ohne mir Gedanken darüber zu machen. Inzwischen sehe ich das anders. Die Erwartungshaltung von Menschen, die ein Organ benötigen, macht mit Angst. Da ist irgendwo jemand, der nur darauf wartet, dass ich sterbe, damit er mit meinen Organen weiter leben kann. Das fühlt sich für mich nicht richtig an. Organspende nach dem Tod bedeutet nicht nur, dass ein Mensch weiter leben kann, sondern auch das dafür ein anderer sterben musste, das findet viel zu wenig Beachtung.

- Kaddereit

Contra
Ich wäre gerne ein Organspender, war es auch bis zu dem Organspende-Skandal vor einigen Jahren. Dieser plus ein Artikel in einer renommierten Zeitung, der beschrieb, dass in der Eile des Alltags nicht immer alle diesbezüglichen Regeln eingehalten werden, führte dazu, dass es mir seither an Vertrauen in den Prozess der Entnahme und gerechten Vergabe fehlt. Leider. Dass ich deshalb umgekehrt auch kein Organ bekommen sollte, finde ich sehr richtig.

- Barbara

Hinweis
Ja, in der Vergangenheit gab es Vorfälle im Zusammenhang mit der Transplantation von Organen. Wichtig diesbezüglich ist, dass die von dir angesprochenen Fälle nicht die Organspende beziehungsweise Entnahme betreffen sondern die Verteilung (Allokation). Es wurden Patientendaten zum Zwecke einer Bevorzugung bei der Organvergabe manipuliert. Daraufhin kam es zu einer Novellierung des Transplantationsgesetzes, um Transparenz und Kontrolle des Systems zu stärken. So wurden unter anderem eine Überwachungs- und eine Prüfungskommission eingerichtete, die die Arbeit der beteiligten Akteure überprüft. So kann zeitnah auf etwaige Unregelmäßigkeiten reagiert werden. Die Berichte können öffentlich auf der Seite der Bundesärztekammer eingesehen werden.
Pro
Jeder sollte seine Organe nach seinem Tod für andere spenden. Ich bin auch der Meinung, das diejenigen, die die Spende ihrer Organe nach ihrem Tod verweigern dann kein Recht auf eine Organspende bei Bedarf haben. Ausgeschlossen natürlich Kinder bis 18 Jahre.

- Anne

Pro
Medizin hat sich weiterentwickelt. Man kann heute mit gespendeten Organen Menschenleben retten. Wer nicht bereit ist seine Organe zur Verfügung zu stellen, hat in meinen Augen das Recht verwirkt, auch fremde Organe zu bekommen.

- Norbert

Contra
Spende ist das ja wohl dann nicht mehr sondern eher eine Organabgabepflicht!! Ich stimme diesem Beitrag hier von Barbara aus vollsten Herzen zu: Wer garantiert dem Organspender, dass zuerst alles getan wird, um sein Leben zu retten? Wer garantiert dem Organspender, dass die Entnahme wirklich schmerzfrei ist? Vollnarkose ist ja offenbar zu teuer! Angesichts der hohen Kosten für Transplantation und lebenslange Nachbehandlung des Empfängers sollte es möglich sein, auch für den Spender etwas zu tun.

- Christina

Hinweis
Die behandelnden Ärzte sind dem Wohl des Patienten verpflichtet; daher ist es das Ziel aller medizinischen Maßnahmen, das Leben des Patienten zu retten. Dabei spielt es keine Rolle, ob du einer Organspende zugestimmt hast oder nicht. Eine Organ- und Gewebespende wird nur dann zum Thema, wenn bei einem Patienten im Rahmen der intensivmedizinischen Versorgung alles medizinisch Mögliche versucht wurde, um das Leben zu retten, aber das Gehirn so schwer geschädigt ist, dass der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen (Hirntod) eintritt. Ist der Hirntod eingetreten, sind die Rezeptoren im Gehirn funktionslos. Eine Schmerzwahrnehmung ist nicht mehr möglich. Der Wunsch nach einer Vollnarkose kann auf dem Organspendeausweis vermerkt werden.
Pro
Ich bin seit langem aktiver Blutspender.Mir ist es bislang vergönnt ein gesundes und selbstbestimmtes Leben zu führen. Dafür bin ich sehr dankbar. Wenn ich durch meine Organspende Anderen geholfen werden kann bin ich dabei. Ein Anreiz um mehr Organspender zu gewinnen wäre wenn die Angehörigen des betr. Organspender einen nennenswerten Betrag zur anstehenden Beerdigung erhalten würden. Denn häufig entstehen bei plötzlichem Tod erhebliche finanzielle Probleme.

- Biel

Hinweis
Das Transplantationsgesetz schreibt zwingend vor, dass die Bereitschaft zur Organ- und Ge-webespende nicht von wirtschaftlichen Überlegungen abhängen darf. Sie soll ausschließlich auf einer freiwilligen, humanitären Entscheidung beruhen und darf nicht aus einer finanziellen Notlage heraus erfolgen. Aus diesem Grund werden auch keine Bestattungskosten für Spenderinnen oder Spender übernommen.
Pro
Die Bedenken kann ich verstehen. Aber natürlich auch die pro Argumentation. Aber: um der Selbstbestimmung über den eigenen Körper gerecht zu werden und auch der Notwendigkeit genügend Organe zur Verfügung haben schlage ich folgendes vor: Wer sich entscheidet seine Organe nicht zu spenden, hat im Bedarfsfall keinen Anspruch auf ein fremdes Organ. Es ist eine pragmatische Lösung. Jeder kann frei entscheiden. Warum sollte man ein Organ bekommen, wenn man selbst nicht Spenden will?

- Franz

Pro
Für mich eine sehr tröstende Vorstellung, dass mein Tod durch eine Organspende dann doch wieder Sinn macht. Ich habe die Bilder gesehen, von Menschen, die das Glück hatten, eine Organspende zu erhalten. Ich empfinde das immer wieder als sehr berührend.

- Anna

Pro
Ich bin für Organspende. Ich würde mich freuen, wenn ich vorher schon wüsste, dass Teile von mir (Knochen, Gewebe und/oder Organe) anderen Menschen, die ohne diese Hilfe schwer leiden oder sogar sterben müssten, beschwerdefrei(er) und vielleicht sogar länger leben können.

- Alexandra

Contra
Wenn der Zeitpunkt meines Todes gekommen ist möchte ich dann auch sterben und nicht, dass Körperfunktionen am Leben erhalten werden. Das hat auch etwas mit meiner religiösen Anschauung zu tun. Außerdem finde ich es problematisch, dass die Organe ohne Narkose entnommen werden. Konsequenterweise würde ich auch nicht von einer Organtranspalntation für mich selbst Gebrauch machen.

- Ursula

Pro
Die meisten Contra-Argumente erwecken nur ein müdes Lächeln. Man kann das nur beurteilen wenn man selbst Betroffener ist. Die Dialyse z.B.ist sehr Kosten-,Zeit-, Nerven- und Kraftaufwendig für Patienten, Schwestern und Ärzte. Jeder hat nur dieses eine Leben und das jetzt.

- Uwe

Contra
Ich finde die bisherige Lösung gut. Wer nach seinem Ableben seine Organe spenden will, tut dies mit seinem Spenderausweis. Nun den Spieß umzudrehen und alle die nicht widersprechen, automatisch zu Spendern zu machen, ist ein Eingriff in die persönliche Freiheit seitens des Staates. Was bekommt man den als Gegenleistung? Beratung & Hilfe bei gesundheitlichen Fragen und Unterstützung, um möglichst lange & gesund zu leben?

- Jean-Christophe

Pro
Ich bin 100% dafür. Viele Leute sagen das es ethisch nicht richtig ist, aber meiner Meinung nach ist Organspende was wichtiges. Klar es gibt Skeptiker aber schaut mal. Was ist besser ? : - Die gesunden Organe verotten zu lassen - Die Organe zu spenden und Leben zu retten Ich bin eindeutig für Antwort Nr. 2

- Gabrielle

Pro
Man kann Leben retten

- Mail

Pro
Was nützen mir meine Organe, wenn ich tot bin? Wenn ich selbst krank werden würde, würde ich auch gerne ein Organ bekommen.

- Schäfer

Contra
Es wird niemals genügend Spenderorgane geben. Die Wahrscheinlichkeit, dass man einen Unfall hat und hirntot ist, und die Bedingungen zum Organspender erfüllt, ist viel kleiner als dass man mal ein Organ braucht. Selbst wenn alle Menschen auf der Welt Organspender wären, würde es nicht ausreichen. Daher MÜSSEN wir langfristig eine Alternative suchen, z.B. im Labor gezüchtete Organe. Kombiniert mit den anderen Contra-Argumenten ist es ein Totschlag-Argument für die Organspende.

- Manuela

Contra
Organspende ist für mich nur zulässig, wenn derjenige selber seine Einwilligung gegeben hat. Derjenige sollte zuvor in einem Arztgespräch über den Ablauf der Explantation, notwendige organprotektive Maßnahmen etc. aufgeklärt werden. Darüber, das dass Leben erst auf dem OP Tisch endet, da Hirntod bedeutet sich in seinem Sterbeprozess zu befinden. Eine Spende ist immer freiwillig. Die Wiederspruchslösung ist mit einer Zwangsabgabe gleichzusetzten, eine Organabgabepflicht sozusagen.

- Urs

Pro
Entweder ich lasse meine Organe unter der Erde von Tieren fressen, ich lasse sie verbrennen oder spende sie, damit jemand anderes noch weiterleben kann.. viele Leute glauben, wenn man Hirntod ist spürt man noch etwas.. lass ich mir dann Schmerz/Betäubungsmittel spritzen, sodass ich nichts mehr spüre und spende meine Organe ohne lass ich die Maschinen einfach ausschalten und ich vegetiere regungslos vor mich hin, bis ich dann nach welcher Zeit auch immer sterbe? Ich bin Pro Organspende!

- Vincent

Pro
Ich wurde nach 7 Jahren Wartezeit im April 2019 herztransplantiert. Nach der OP kam es zu schweren Komplikationen, doch inzwischen geht es mir gut. Ich bin dankbar für die neugewonnene Kraft - ich schreibe Bücher, kümmere mich um meine demente Mutter, gehe viel spazieren, werde bald auch wieder arbeiten. Ich bin ein Pro-Argument! Es ist gut, das es mich noch eine Weile gibt. Ich kenne so viele Wartende und Angehörige. Denen wünsche ich so sehr, dass auch sie ein neues Organ geschenkt bekommen!

- Regina

Pro
Meine Nicht hat im Alter von 2 Jahren einen Nierenschaden durch eine Scharlach- Infektion erlitten. Es ist bisher noch nicht absehbar, was die Spätfolgen sind. Sollte sie später einmal auf eine Spendernieren angewiesen sein, dann hoffe ich sehr, dass sie eine bekommen wird. Ich habe schon sehr lange einen Organspendeausweis, im Gegensatz zu anderen Vorsorgedokumenten ist es doch so einfach, einen zu erstellen.

- Sophie

Pro
Mir ist egal, was nach dem Tod mit meinem Körper passiert oder was entnommen wird. Die Vorstellung, dass ein Teil meines Körpers in jemand anderem weiterlebt macht mich irgendwie glücklich. ich glaube es hat viel mit Erfahrungen zu tun, ob man selbst spenden will. schon mal mit dem Tod in Berührung war oder den Sterbeprozess eines Anderen miterlebt hat, merkt sicherlich selbst, dass es in einem toten Menschen nicht mehr viel Leben steckt.

- Lara

Pro
ich bin auch der meinung das eine organspende hilfreich ist da du einer Person helfen kannst und die Person und dessen Familie dir danach unendlich dankbar ist

- Peter

Pro
Ich halte die postmortale Organspende für eine moralische Pflicht, da ich ohne einen mich einschränkenden Aufwand, die Situation eines anderen verbessern kann. Meine Organe nützen mir nichts wenn ich tot bin und so kann ich jemand anderem noch ein verlängertes Leben ermöglichen.

- Thomas

Pro
Ich finde Orangenspenden Gut, weil man dadurch das Leben anderer retten kann. Das argument, dass Ärzte nicht vertrauenswürdig seien kann ich nicht verstehen. Ich wurde schon mehrere male operiert und es war immer danach besser als davor. Und wenn man eh stirbt kann man seine orange ja au´ch ansderen gönnen.

- gustav

Pro
jeder hat das recht zu leben wenn man es selbst nicht mehr schaft zu überleben kann man zumindest andere menschen retten.Selbst einem kriminellen zu helfen ist besser als siene Organe verbrennen oder verrotten zu lassen.Stellt euch mal vor wie es wäre würdet ihr auf ein Spendenorgan warten.Wollt ihr wirklich so egoistisch sein und keine Menschen retten obwohl ihr die Organe nicht Mehr braucht.DREI MENSCHEN STERBEN TÄGLICH IN DEUTSCHLAND WEIL IHNEN DAS PASSENDE SPENDENORGAN FEHLT. das ist zu viel

- anonym

Pro
ich bin fur eine organ spende weil es sehr gut isdt. wenn man so oder so stirbt kann man auch abgeben

- Kevim

Pro
Meine Meinung steht: Ich finde, dass das Ganze eine gute Sache ist und vielen Menschen helfen kann. Wenn der Spender nicht lange durchhält, wäre es angebracht, wenn man dafür einer anderen Person das Leben retten kann.

- Jan

Contra
Wer garantiert dem Organspender, dass zuerst alles getan wird, um sein Leben zu retten? Wer garantiert dem Organspender, dass die Entnahme wirklich schmerzfrei ist? Vollnarkose ist ja offenbar zu teuer! Angesichts der hohen Kosten für Transplantation und lebenslange Nachbehandlung des Empfängers sollte es möglich sein, auch für den Spender etwas zu tun. Wer garantiert, das wohlhabende/einflussreiche Personen oder ihre Angehörigen nicht schneller bedient werden? Sterben ohne Angehörige, da im OP

- Barbara

Pro
Ja, Letztendlich hat alles ein ende. Selbst wenn der Mensch durch meine Organspende weiterhin Probleme und schmerzen hat und eventuell Medikamente nehmen muss, Immerhin schenke ich diesem Menschen noch weitere Jahre,Monate,Tage die er mit seiner Familie und Freunden verbringen kann. Es geht mir rein um Nächsten Liebe bei einer Organspende.

- Niklas

Pro
Ich bin für die Organspende, da man ein Lebn rettet und ich finde ,dass es besser ist sein Organ an jemanden zu spenden und so das leben zu retten ,statt ein gesundes Organ verbrennen oder begraben unter der Erde von Würmern, Maden und anderen kleinstwesen fressen lassen und verotten zu lassen.

- Emma

Pro
mann rettet leben stellt euch vor ihr wärt in der situation.

- louisa

Contra
generell bin ich für eine spende da man leben rettet jedoch hat alles ein ende irgendwann und es gibt immernoch risiken trotz spende.da lass ich den menschen doch lieber sterben als leiden.

- Katharina

Contra
Um ein Organ spenden zu können, muss dieses mit Blut versorgt werden. Das Herz schlägt also noch. Wer garantiert mir wie, dass ich tatsächlich "tot" bin, wenn ich doch noch lebe?

- Nicole

Pro
Ich bin für Organspende da viele Leute neue Organe brauchen und mann auch selber in die Situation kommen kann das man ein Organ brauch. Außerdem müssen die Angehörigen nicht in der Trauerzeit eine so schwere Entscheidung treffen

- Leander

Pro
Ich bin für die Organspende, denn wenn man sich bewusst dafür entscheidet, nimmt man seinen angehörigen diese große entscheidung ab.

- emil

Pro
Ich denke nicht, dass ich meine Organe noch brauchen sollte wenn ich tot bin. Die Aussage: "Aber was ist, wenn ein Verbrecher ein Organ von mir bekommt?" kann ich zwar nachvollziehen, aber Menschen ändern sich. Ich gebe lieber mein Herz einem Menschen der sich bessern kann, als es praktisch zu verschwenden.

- Kim

Contra
Ich finde, wir müssen akzeptieren, dass das Leben ein Ende hat. Gegen Medikamente oder technische Geräte, die die eigenen Organe länger leben lassen finde ich völlig in Ordnung, aber alles hat eben seine Zeit und wenn man stirbt, stirbt man eben. Mit Spenderorgan würde man schließlich auch nicht ewig leben.

- Nika

Pro
Ob Verbrecher oder nicht, ich finde, jeder hat ein Recht auf ein gesundes Leben. Es gibt auch Leute, die ihre Taten bereuen. Es heißt nicht "Einmal Verbrecher, immer Verbrecher" Klar kann es sein, dass auch mal ein Verbrecher dabei ist, aber wenn man tot ist, kann man auch gleich Leben retten, egal ob gutes oder schlechtes. Man braucht die Organe dann sowieso nicht mehr. Die Frage ist eher, ob ich daran Schuld sein möchte, wenn vielleicht ein herzensguter Mensch sein Leben lassen muss. - Freya

- Freya

Pro
Man kriegt ein gutes Gefühl dabei, nach seinem Tod anderen Menschen zu helfen. Meiner Meinung nach sollte es zur Pflicht werden, Organe zu spenden, da jeder eine Chance auf ein gesundes Leben haben sollte.

- S

Contra
Leider wird viel zu wenig darüber Aufklärung geleistet, dass man nach einer Organspende sein ganzes Leben lang starke Medikamente nehmen muss, die das Immunsystem schwächen und somit auch Erkrankungen wie Krebs begünstigen. Die Anfälligkeit für Krankheiten und den Tod dadurch ist stark erhöht. Ich plädiere stark für die „Organgewinnung“ aus der Stammzellmethode, die gefördert werden sollte.

- Martin

Pro
Meiner Meinung nach sind Organspenden in aller Hinsicht positiv. Würde ich mir vorstellen, dass ich oder ein Familienmitglied ein Organ bräuchte, wäre ich auch um eine Spende überaus erfreut. Doch leider gibt es viel zu wenig Spender.

- Bauer

Contra
Grundsätzlich bin ich für die Organspende. Dennoch wende ich mich gegen diese. Für mich sind die Ärzte nicht vertrauenswürdig. Zu sehr sind diese im wirtschaftlichem Interesse unterwegs, sei es im Rahmen der Wirtschaftlichkeit einer Klinik oder aber als niedergelassener Arzt, welcher sein Geld mit medizinischen Leistungen verdient. Und Misstrauen ist geraten, was die vielen unnötigen und nicht hilfreichen Operationen an Patienten zeigen.

- Seifert

Pro
Laut unserem Grundgesetz, im speziellen im Paragraph 2 wird allen Bürgern unseres Landes zu Lebzeiten das Recht auf körperliche Unversehrtheit garantiert. Eine automatische Einstufung als Organspender wiederspricht nach meiner Meihnung diesem Grundrecht, da ich keine Gelegenheitheit bekommen habe, diesem Vorgang vorher zuzustimmen oder eben auch abzulehnen und muß somit als erzwungen angesehen werden. Ich denke, nach dem Ableben wäre eine automatische Einstufung bis auf Widerruf vertretbar

- de Vries

Contra
Ich denke, das im Grunde eine Organspende gut ist, allerdings kann man nicht beeinflussen, wer die Organe bekommt. Vielleicht retten ja meine Organe einem Verbrecher das leben. Möchte ich wirklich, das z.B. ein Vergewaltiger durch mich weiter leben kann?

- Kira

Contra
Ich bin tendenziell für die Organe Spende wenn der Staat dafür den Spender bzw. den Angehörigen des Spenders eine geregelte Abfindung zukommen lässt. Ansonsten wäre es eine zu große Aufopferung des Verstorbenen

- Melvin

Pro
Leute, heutzutage kann ein Organversagen jeden treffen. Kommt ihr mal in die Lage, dass ihr ein Organ braucht. Dann denkt ihr anders! Auch ihr wollt leben. Dialyse ersetzt die Niere, aber Herz, Lunge oder Leber sind nicht zu ersetzen. Die Widerspruchslösung muss her!

- Dennis

Pro
Ich habe durch mein Studium einzelne Hirntodfeststellungen begleiten dürfen und wahrscheinlich hat mir diese Erfahrung mehr Vertrauen in das gängige Verfahren geschenkt. Tote Hirnzellen werden nicht einfach so wieder lebendig, und ich würde mir auch nicht vorstellen wollen in welchem Zustand ich nach einer solchen Schädigung wiedererwachen würde. Solange die rechtlichen Vorgaben eingehalten werden, habe ich keine Bedenken. Darauf müssen wir aber alle vertrauen, Spender genauso wie Nicht-Spender.

- Clarissa

Pro
Ich finde wenn ich Hirntod sein sollte ist ja sowieso alles anders wenn es später irgendwelche Methoden gibt einen Menschen aus dem Hirntod zubefreien und weiter zu leben müsste ich entweder mit Maschinen verbunden sein und dazu mein ganzen Leben auch wenn ich sehr jung sein sollte Nur an midikamente gebunden bin und wenn ich einmal eine Tablette vergesse bin ich sowieso tot also warum nicht einfach spenden?!. -Julicooli05

- Julian

Contra
Ich bin gegen eine Organspende, da in Deutschland diese nicht in einer Anästhesie bzw. Narkose stattfindet. In der Schweitz wird Organspende meist in einer Narkose praktziert, obwohl es hier auch nicht gesetztlich vorgeschrieben ist. Hier ist man schon große Schritte weiter als in Deutschland. Sicher geht man davon aus, dass mit dem Hirntod auch alle Funktionen u.a. das Schmerzempfinden ausgeschalten sind, jedoch gibt es auch hier in Fachkreisen noch unterschiedliche Meinungen dazu.

- Stefanie

Hinweis
Ist der Hirntod eingetreten, sind die Rezeptoren im Gehirn funktionslos. Bewusstsein und Schmerzwahrnehmung im Großhirn sind unmöglich. Das Gehirn zersetzt sich nach und nach. Aus diesem Grund kann ein Schmerzmittel bei einer oder einem Verstorbenen die Schmerzwahrnehmung nicht mehr beeinflussen.
Contra
Ich bin dafür, die Forschung der Züchtung von Organen aus eigenen Stammzellen stärker zu fördern, außerdem die Entwicklung künstlicher Organe. Organe "spenden" von fremden Organismen ist eine Art "Steinzeit-Medizin", eine medizinische Sackgasse (Körper als Ersatzteillager), mit logischen körperlichen Abwehrreaktionen bei einer fragwürdiger Todesdefinition. Der angenommene Tod ist Wunschdenken, lebende Organe können nur einem noch lebenden Organismus entnommen werden.

- Norbert

Hinweis
Mit der Diagnose Hirntod ist der Tod sicher nach neurologischen Kriterien festgestellt. Dieser Zustand bietet die Möglichkeit, den Herz-Kreislauf über einen begrenzten Zeitraum künstlich aufrechtzuerhalten. Das Gehirn baut sich aber nach und nach ab. Sterben ist ein Prozess. Wo Leben auf hört und Tod anfängt ist seit jeher Gegenstand ethischer Betrachtungen. Mehr Infos: https://www.organspende-info.de/organspende/hirntod/tod-und-sterben.html
Pro
Bei einem Hirntod bin ich tod. Das einzige Organ in meinem Körper welches die Informationen der Schmerzrezeptoren verarbeiten und mich Schmerz empfinden lässt, funktioniert nicht mehr. Darüber hinaus befindet sich darin auch mein (Unter-)Bewusstsein. Kurzum: Ich spüre so oder so nichts mehr - weder bewusst noch unterbewusst-. Die Organspende ist definitiv wichtig! Es ist meine Überzeugung, moralische Pflicht und auch mein Glaube Menschen zumindest nach meinem Tod mit meinen Organen zu helfen.

- Jan

Contra
Eine Organspende ist ein Geschenk an Mitmenschen, keine ethische Grundverpflichtung. Und als solche wird sie derzeit regelrecht gehypt. Hirnstammtot ist für mich nicht wirklich tot, sondern ein "so tun als ob", um die gesetzliche Legitimation für Organentnahmen zu schaffen. Niemand weiß wirklich, was ein hirntotes Lebewesen während der Organentnahme noch in der Lage ist, wahrzunehmen und zu spüren. Eine verpflichtende Narkose bei der Entnahme wie in der Schweiz vorgeschrieben zeigt das Dilemma.

- Angelika

Hinweis
Von dem unumkehrbaren Ausfall der gesamten Hirnfunktionen (Hirntod) spricht man, wenn alle Teile des Gehirns (Großhirn, Kleinhirn und Hirnstamm) geschädigt und unwiederbringlich ausgefallen sind. Ist der Hirntod eingetreten, ist eine Schmerzwahrnehmung ausgeschlossen. Aus diesem Grund ist eine Narkose während der Organentnahme weder in Deutschland noch der Schweiz verpflichtend.
Contra
Der Glauben verbietet mir, meinen Körper hinzugeben.

- Stern

Pro
Organe kann ich nach meinem Tod nicht mehr gebrauchen. Wieso also nicht andere menschen retten und mit dem gefühl etwas gutes getan zu haben sterben? Wenn ich irgendwann mal ein Organ bräuchte wäre ich einem passenden Spender unendlich dankbar. So hat der Körper nach dem Tod wenigstens einen Sinn.

- Morten

Pro
Durch eine Organspende rettet man mehrere Leben oder verbessert auch nur die Lebensqualitäten. Im Endeffekt brauch ich meine Organe nach meinen Tod nicht mehr. Der Hirntod verursacht mir keine Angst, schließlich fällt die Funktionsfähigkeit des Gehirns aus, somit auch die Schmerzempfindung.

- Eli

Pro
Stellt euch einen Menschen vor, der unbedingt leben will, alles was er/sie braucht ist ein Organ... Warum nicht was gutes nach dem Tod tun?

- Jack

Contra
Für mich kommt das nicht in Frage und ich will auch kein Organ haben. Ich will nicht das Ärzte und die Pharmaindustrie sich an mir bereichert. Warum soll ich da spenden.

- Grit

Pro
Wenn man anderen, dadurch dass man tot ist und nichts mehr spürt, das Leben retten kann, dann sollte man diese Chance nutzen. Denn man kann somit anderen ein lebenswertes und schönes Leben ermöglichen. Außerdem wenn man selbst in der Situation ist, dass man ein Spendeorgan benötigt, will man auch so schnell wie möglich ein Lebensrettendes Organ, und wenn das Gesetz nicht durchgeführt wird muss man teilweise lange Zeit warten oder kriegt letzendlich gar kein Organ.

- Marianne

Pro
Bis 2016 hatte ich immer einen Organspendenausweis. Ich finde es wichtig anderen zu geben, was ich selber nicht mehr brauche. Wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, dann wahrscheinlich nicht in der jetzigen Form mit meinen Organen. Leider wurde bei mir auch ein Leiomyosarkom diagnostiziert und es könnten erkrankte Organe weitergeben werden. Das möchte ich natürlich nicht.

- Bernadette

Pro
Meine Opa bekam auch eine Spende, wodurch er weiter leben konnte. Ich freue mich sehr darüber, deshalb finde ich die Organspende sinnvoll!!! Mit freundlichen Grüßen Martinexpress

- Niklas

Contra
Ich stehe dem ganzen mit gemischten Gefühlen gegenüber. „Hirntod“ bedeutet ja nicht, dass ich richtig tot bin. Im übrigen weiß ich nicht, was mit mir nach dem Tod passiert und ob ich da nicht eventuell meinen Körper als Ganzes irgendwie benötige (solange mir keiner was gegenteiliges beweisen kann... ... ) ich würde aber, solange ich das für mich. Ich’s entschieden habe, auch kein fremdes Organ haben wollen. Ich denke, wenn es zu ende sein soll, dann soll es einfach so sein.

- Lisa

Hinweis
Wird der Hirntod nach einer korrekt durchgeführten Hirntoddiagnostik festgestellt, ist der Tod des Menschen sicher nach neurologischen Kriterien festgestellt. Eine Rückkehr ins Leben ist ausgeschlossen. Unabhängig von medizinischen Fakten, kann es eine sehr individuelle und persönliche Einstellung sein, an welchem Punkt jemand den Übergang vom Leben zum Tod sieht.
Pro
Pro als freiwilliges Geschenk Contra als Pflichtentscheidung oder unter psychologischem Zwang. Contra amtliche Registrierung Ich möchte gerne Menschen helfen, die ohne ein neues Organ nicht mehr weiterleben können. Es ist aber eine sehr persönliche Entscheidung, die außerdem stetig von Angst begleitet ist. Ich persönlich möchte ausdrücklich auch für Menschen spenden, die selbst keine Spender sind. Niemand darf weder per Gesetz noch mit psychologischem Druck zum Spenden ermuntert werden.

- Petra

Contra
Je länger ich mich mit dem Thema Organspende beschäftige, desto größer wird meine Angst, dass ich dabei doch etwas empfinden könnte. Ich würde gerne spenden, aber wichtiger ist mir, dass ich zuerst in Ruhe sterben kann. Ich finde, der Begriff "Hirntod" müsste der Bevölkerung noch viel anschaulicher erklärt werden, um diese Angst zu nehmen, bevor man über eine Spendepflicht nachdenkt.

- Kulgemeyer

Pro
Die Tatsache das Menschen jeden Tag um ihr Leben oder das ihrer Liebende bangen müssen ist ein DER Grund um zu spenden. Warum gesunde Organe mit sich nehmen und anderen die Chance auf ein schönes Leben verweigern? Wir müssen nach links und rechts schauen und uns gegenseitig helfen. Unser Lebensweg wird zu Ende gehen, warum nicht anderen was gutes tun wenn es möglich ist...

- Martina

Pro
Organspenden retten Leben. Da gibt es nichts zu diskutieren. Daran, dass wir in Deutschland sehr viel mehr Organspenden brauchen, ist ebenfalls ein Fakt.Also, wer braucht seine Organe schon nach dem Tod? Der Hirntod ist de facto das entgültige Ableben einer Person, ab da gibt es keinen Weg zurück ins Leben, also warum die Organe behalten, anstatt mit ihnen Leben zu retten? Warum nicht jeden, dem es sowieso egal ist, diese Organe zu entnehmen? Wer sich nicht abmeldet, ist dann selbst schuld.

- Erik

Contra
Um Organespender zu werden muss man Hirntod sein. Da der Hirntod kein Menschlicher tod ist, sondern der Tod eines wichtigen Organs. Und dadurch ist der Hirntod noch keine Leiche. Und ich denke, dass ich ein recht drauf habe in ruhe und frieden und nicht auf dem OP-Tisch zu liegen und dort meine letzten Phasen meines Lebens zu verbringen. jedoch würde ich auch gerne mit meinen ganzen Organen als ganzer Mensch berdiegt werden.

- Vivien

Contra
Ich finde, dass Organspende eine gute Sache ist um Leben zu retten, jedoch könnte ich das mit mir selbst nicht vereinbaren.Die Vorstellung, dass meine Organe entnommen werden ist ein merkwürdiges Gefühl.

- mia

Pro
Ich finde es ist ein beruhigender Gedanke meine Organe jemanden zu geben der es zum weiterleben brauch, vor allem wenn jemand sein leben noch vor sich hat und ich es ihm durch mein Organ ermöglichen kann. Wenn ich keine Chance auf ein weiterleben habe, soll diese Chance jemand anderes bekommen. Ich in dieser Situation, wäre um jede Hilfe dankbar.

- Jana

Pro
Wenn man die Chance hätte, mit seinem tot andere Leben zu retten, so sollte man das auch tun. Außerdem musss man es auch aus der Perspektive sehen, dass man möglicherweise selber mal ein Organ braucht, und man freut sich schließlich natürlich unheimlich wenn man das benötigte erhält, genau deshalb sollte man unbedingt die Pflichtspende einführen. Außerdem kann man sich bei desinteresse auch abmelden, aber gerade in unserer heutigen Gesellschaft, sollte man offen sein und helfen wo man kann.

- Fynn-Niklas

Pro
Ich bin grundsätzlich für Organespende, da man somit Menschen ein weiters Leben schenken kann. Wie z.B Kinder die ihr Leben noch vorsich haben. Dennoch bin ich nicht für eine Organspendeausweiß Plicht, da ich finde das jeder Mensch alleine über sein Körper bestimmen darf und kein Gesetz entscheiden soll.

- Philine

Contra
Um ein Organ spenden zu können muss man Hirntod sein. Jedoch ist der Hirntod nicht der Tod des Körpers sondern des wichtigsten Organes( Daher ist der Körper noch nicht Tod).Durch eingreifen der Ärzte wird also der Prozess des Sterbens verhindert. Ich finde den Hirntod eine wichtige Phase zum Sterben und die stollte einem nicht genommen werden.

- emely

Pro
Ich bin für die Organspende da es vielen Menschen denen es schlecht geht helfen kann. Oft geht es darum das die Menschen die eine spende brauchen ohne sie nicht mehr lange leben können. Viel zu wenige Menschen spenden Organe, ich denke das jeder Mensch nach einem Unfall oder einer Krankheit eine Organspende annehmen würde und daher nach seinem eigenen Tod selber Organe spenden sollte. Außerdem braucht man seine Organe nach dem Tod nicht mehr und man kann anderen Menschen zum weiterleben helfen.

- Ronja

Pro
Ich kann anderen helfen , außerdem brauche ich meine Organe nach dem Tod nicht mehr. Wenn andere aber meine Organe benötigen und ich ihnen damit das Leben retten kann , wäre es unfair ihnen ihr Leben zu verweigern wenn ich meine Organe nicht mehr benötige. Ich würde auch wollen das jemand mir hilft wenn er es kann.

- Lilly

Pro
Mein Arjumend is, dat wenn icke tode bim , dann kömma och man köppa ausrömen. De

- Jürgen

Contra
Um Organspender zu sein, muss man u. a. die Voraussetzung "Hirntod" erfüllen. Allerdings gibt es berechtigte Zweifel am Hirntod-Konzept. Ich persönlich sehe den Hirntod als eine Phase des zu Ende gehenden Lebens. Daher möchte ich kein Organspender sein. Ich denke, dass ich ein Recht habe, in Ruhe und liebevoll begleitet und nicht auf dem OP-Tisch liegend diese allerletzte Phase meines Lebens zu verbringen. Darüber hinaus möchte ich als ganzer Mensch beerdigt werden, mitsamt aller meiner Organe.

- Melanie

Pro
Nach dem Tod brauche ich meine Organe nicht mehr, wenn ich durch das spenden einem oder mehreren Menschen das Leben retten kann dann mache ich das. Wenn ich in der Situation wäre und ein Organ bräuchte um weiter leben zu können, würde ich natürlich auch eines wollen um weiter leben zu können, deshalb habe ich einen Organspendeausweis.

- Maya

Contra
Es ist schon unverschämt, wenn man jeden zur Organspende verpflichten will. Wenn ich selbst krank werde, muss ich überall drauf oder alles selbst bezahlen und das ob wohl wir alle dafür jede Menge Versicherung entrichten und dann soll man noch zum Organe Spenden gezwungen werden? Es gibt ein altes Sprichwort, wenn geben und nehmen sich immer die Waage halten, dann lösen sich auch solche Probleme fasst von selbst. So würde auch ich gerne Organspender werden.

- Tischer

Pro
Ichhabe eben schwere Bedenken auf Basis meines Verständnisses der Evolutionslehre geäußert. Aber ich will mich nicht im Einzelfall gegen das Leben eines Mitmenschen wegen eines Unfalls, einer Krankheit oder auch eines Erbschadens entscheiden. Jede(r) Einzelne hat das Recht auf bestmögliche Behandlung und ein möglichst lebenswertes Leben. Die Konsequenzen danach muss jede(r) für sich entscheiden. Darum habe ich mich jetzt für einen Ausweis entschieden.

- Dirk

Contra
Durch eine übermäßige medizinische Versorgung verringert sich die Pflicht und damit potentiell auch die Fähigkeit des Körper, sich mit den Unwägbarkeiten der Natur auseinander zu setzen und Selbstheilungskräfte zu entwickeln, vorzuhalten und zu aktivieren. Im Extremfall wäre die komplette Menschheit bei "Systemausfall" nicht mehr oder kaum noch überlebensfähig. Dem lässt sich nur durch ein (begrenztes) Beibehalten der natürlichen Auslese entgegen treten. Mein Pro-Argument extra.

- Dirk

Pro
Eine Organspende kann viele Menschenleben retten. Es gibt weltweit zu wenig Organe für Bedürftige Menschen. Menschen sterben täglich an dem Mangel. Sie warten Monate vielleicht sogar Jahre auf eine Spende, die vielleicht niemals kommen wird. Sie müssen mit den Folgen leben. Also warum nicht Menschen helfen, wenn man nach seinem Tod sowieso seine Organe nichtmehr braucht?

- Wehrstedt

Contra
Alkoholiker, Raucher oder andere die ihr Lebenlang ungesund gelebt haben und mehr oder weniger alles dafür getan haben schneller zu sterben könnten mein Organ bekommen.

- Marvin

Hinweis
Mehr dazu, welche Kriterien erfüllt werden müssen, damit Patienten auf die Warteliste für ein Organ kommen, findet ihr hier: www.aerzteblatt.de/archiv/21217/Richtlinien-fuer-die-Warteliste-und-fuer-die-Organvermittlung
Contra
Solange Fehler nicht offen Diskutiert und Konsequenzen gezogen werden bin ich raus. Quelle: https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/article/908050/hirntod-diagnostik-formfehler-keine-seltenheit.html

- Sven

Pro
Organspende kann Leben retten, lebenswert verlängern bzw. Lebensqualität verbessern. Durch eine Organspende erhalten Menschen mit einem Organversagen die Möglichkeit zu einer Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben.

- Miriam

Contra
Der Hirntod ist nicht der Tod des Menschen, sondern nur eines (sehr wichtigen) Organs des Menschen. Durch ärztliches Eingreifen (Beatmung) wird eine Teilfunktion des Gehirns ersetzt und der Sterbeprozess wird aufgehalten. Ohne dieses Eingreifen, würden zeitnah auch alle anderen Lebenszeichen verlöschen. Durch die Beatmung aber wird der Mensch "am Leben erhalten". Ein "hirntoter" ist eben noch keine Leiche.

- Rainer

Hinweis
Liegt der unumkehrbare Ausfall der gesamten Hirnfunktionen (Hirntod) vor, kann unter künstlicher Beatmung das Herz-Kreislauf-System zwischenzeitlich aufrechterhalten werden. Das Hirngewebe wird aber nach und nach vollständig abgebaut. Eine Rückkehr ins Leben ist damit ausgeschlossen. Nach einer korrekt durchgeführten Untersuchung, ist der Tod des Menschen sicher nach neurologischen Kriterien festgestellt.
Pro
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