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LESEN SIE HIER WEITERImmunzellen: Die Hüter des Gleichgewichts
Ein starkes Immunsystem ist überlebenswichtig – aber ebenso gefährlich, wenn es außer Kontrolle gerät. Ohne ein internes „Bremssystem“ könnten Immunzellen körpereigene Organe angreifen und schwere Autoimmunerkrankungen auslösen. Auch greift das Immunsystem so Spenderorgane an und stößt diese dann ab. Momentan müssen organtransplantierte Menschen deshalb Immunsuppressiva nehmen. Diese Medikamente unterdrücken eine Immunreaktion, lösen aber auch viele Nebenwirkungen aus. Das gesunde Immunsystem befindet sich in einer Balance zwischen Abwehrreaktion und dem Bremssystem, welches eine zu starke Reaktion verhindert.
Die diesjährigen Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger im Bereich Medizin entschlüsselten, wie der Körper diese Balance bewahrt: Durch spezielle Immunzellen, sogenannte regulatorische T-Zellen, die wie Sicherheitskräfte im Immunsystem wirken. „Ihre Entdeckungen sind entscheidend für unser Verständnis, wie das Immunsystem funktioniert und warum wir nicht alle an schweren Autoimmunerkrankungen leiden“, erklärte Olle Kämpe, Vorsitzender des Nobelkomitees bei der Bekanntgabe des Nobelpreises für Medizin 2025.



