Band 13: Der Organspendeprozess - Ursachen des Organmangels und mögliche Lösungsansätze

Thema/Gegenstand

Inhaltliche und methodenkritische Analyse vorliegender Studien

Beschreibung

Die meisten Menschen in Deutschland stehen einer Organspende grundsätzlich positiv gegenüber und der überwiegende Teil von ihnen ist auch bereit, nach dem Tod selber Organe zu spenden. Allerdings haben nur vergleichsweise wenige Menschen ihre Einstellung zur Organspende in einem Organspendeausweis dokumentiert, und in den Krankenhäusern herrscht nach wie vor ein großes Defizit an notwendigen Organspenden.

Vor diesem Hintergrund hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Abteilung für Medizinische Psychologie des Universitätskrankenhaus Hamburg-Eppendorf mit einer Expertise beauftragt. Auf der Grundlage internationaler Studien sollten Ursachen des Organmangels ermittelt und mögliche Lösungsansätze im Hinblick auf eine Steigerung der Organspenderate entwickelt werden.

Band 13 der Fachheftreihe stellt die Ergebnisse dieser Studie vor. Die Autoren erläutern darin die maßgeblich am Entscheidungsprozess beteiligten Faktoren und unterziehen die zu den verschiedenen Aspekten vorliegenden Studien einer inhaltlichen und methodenkritischen Analyse. Darauf aufbauend entwickeln sie ein Modell des Organspendeprozesses und sprechen ihre Empfehlungen für zukünftige Strategien zur Steigerung der Organspenderate aus. Als Ergänzung und weiterführenden Ansatz enthält der Band darüber hinaus die Zusammenfassung eines eintägigen Expertenworkshops der BZgA vom 27. März 2001, auf dem die Ergebnisse der Expertise sowie die zentralen Ansatzpunkte für zukünftige Maßnahmen diskutiert wurden.


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