Organspendezahlen bleiben auch im Jahr 2025 weitgehend stabil

Vom

Laut Deutscher Stiftung Organtransplantation (DSO) gab es von Januar bis Oktober 2025 in Deutschland 836 postmortale Organspenderinnen und Organspender (Vorjahreszeitraum: 789). Bis Ende Oktober konnten 2.523 Organe entnommen und vermittelt werden (Ende Oktober 2024: 2.391). In dem selben Zeitraum konnten 2.738 Organe aus Deutschland und den Ländern des ET-Verbunds hierzulande transplantiert werden, im Vergleichszeitraum 2024 waren es 2.557.  

Zur Eröffnung eines Fachkongresses der DSO in Würzburg richtete sich Bundesgesundheitsministerin Nina Warken in ihrem Videogrußwort an die Mitarbeitenden in den Krankenhäusern und dankte ihnen für ihren persönlichen und fachlichen Einsatz für die Organspende: „Es erfordert viel Engagement von Ihnen, das Denken an die Organspende zur Routine werden zu lassen und am Lebensende als Option in Betracht zu ziehen. Gleichzeitig benötigen Sie aber auch viel Fingerspitzengefühl, um bei Angehörigen Ängste und Unsicherheiten abzubauen. Denn nach wie vor ist der Bedarf an Spenderorganen hierzulande hoch. Es ist daher mit Blick auf die Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten lebensnotwendig, an vielen unterschiedlichen Stellschrauben zu drehen, um die Organspende voranzubringen und so Hoffnung und Lebensjahre zu schenken.“ Dazu gehören laut Warken eine noch bessere Aufklärung zur Organspende, eine weitere Optimierung der Abläufe in den Krankenhäusern sowie gesetzliche Maßnahmen.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der DSO.