Radiobeiträge

Radiobeitrag zum Tag der Organspende (2018)

Richtig. Wichtig. Lebenswichtig.“, lautet das Motto zum Tag der Organspende. Seit 36 Jahren ist der erste Samstag im Juni ein Tag des Dankes gegenüber allen Organspendern und ihren Angehörigen und gleichzeitig auch ein Tag der Aufklärung und des Anstoßes für jeden Einzelnen, sich mit der Organspende auseinanderzusetzen.

Audiotranskription:

Sprecher:
Der Tag der Organspende. Er will informieren über dieses wichtige Thema: Aktuell warten über 10.000 Menschen in Deutschland dringend auf ein Organ, viele davon vergeblich: In kaum einem anderen europäischen Land ist die Zahl der Organspenden so gering. Auf der anderen Seite wird an dem Tag aber auch stellvertretend Danke gesagt: Denn das wollen die über 3.000 Menschen, denen im letzten Jahr durch eine Organspende die Chance auf ein neues Leben geschenkt wurde. 797 Organspendern und ihren Familien gilt es aufrichtig zu danken. Durch sie konnten im vergangenen Jahr 2.594 Organe transplantiert werden, die schwerkranken Patienten ein neues Leben ermöglichten. Dazu Birgit Blome vom Infotelefon Organspende:

O-Ton Birgit Blome.
Einen Organspendeausweis auszufüllen, ist eine sehr persönliche Entscheidung, unabhängig davon, ob man ein „ja“ oder ein „nein“ ankreuzt. Wichtig ist, die Familie zu informieren, damit diese entlastet ist. Grundsätzlich kann jeder spenden, es gibt keine Altersbegrenzung oder ärztliche Untersuchung und die Entscheidung wird auch nirgends registriert.

Sprecher:
Trotzdem zögern viele, sich zu entscheiden. Ein psychologischer Grund ist, dass sich niemand gerne mit dem eigenen Tod auseinandersetzt:

O-Ton Birgit Blome:
Oft genannt wird auch die Befürchtung, dass bei Patienten auf der Intensivstation nicht mehr alles medizinisch Mögliche getan wird - das ist völlig unbegründet: Zunächst geht es immer darum, das Leben zu retten. Die Ärzte auf der Intensivstation haben auch nichts mit der Organentnahme und Transplantation zu tun. Erst wenn der unwiederbringliche Ausfall der Hirnfunktionen von zwei Fachärzten unabhängig voneinander festgestellt wurde, wird über das Thema Organspende gesprochen.

Sprecher:
Für eine Entscheidung braucht es Informationen. Die gibt es beim Infotelefon Organspende, einer gemeinsamen Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen Stiftung Organtransplantation. Unter der kostenlosen Nummer 0800 90 40 400 gibt es Antworten auf alle Fragen zur Organspende.

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Radiobeitrag zum Infotelefon Organspende (2016)

Wenn es um wichtige Entscheidungen geht, sind sie da eher ein Kopf- oder ein Bauchtyp? Meist ist es wohl das Beste, sich erstmal gründlich zu informieren – aber auch auf sein Gefühl zu hören. Ein Beispiel, bei dem vielen die Entscheidung schwer fällt, ist das Thema Organspende: Denn obwohl eine Entscheidung hier im Ernstfall Leben retten kann, hat bislang nur jeder Dritte einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Audiotranskription:

Sprecherin:
Mehr als 10.000 schwer kranke Menschen warten zurzeit auf ein lebensrettendes Organ. Egbert Trowe hatte das Glück, eine Leber transplantiert zu bekommen:
O-Ton Egbert Trowe:              
Ohne diese Lebertransplantation im Jahre 2002 würde ich heute nicht mehr leben. Und das ist für mich ein sehr, sehr großes Geschenk. Ich bin dem Organspender und seinen Angehörigen äußerst dankbar und für mich bedeutet das, ich kann schon 14 Jahre mit einem gespendeten Organ leben – und das ziemlich gut.

Sprecherin:
Um allen Patienten helfen zu können, fehlt es an Spendern. Ein Grund dafür: Viele Menschen beschäftigen sich einfach ungern mit dem eigenen Tod – außerdem gibt es viele Vorurteile und Wissenslücken. Dazu Heike Groh vom Infotelefon Organspende, einer gemeinsamen Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen Stiftung Organtransplantation:

O-Ton Heike Groh:
Viele Anrufer fragen uns zum Beispiel, ob Organspender irgendwo registriert werden. Die Antwort ist nein – es reicht, seine Entscheidung im Organspendeausweis zu dokumentieren und den immer dabei zu haben. Das ist völlig freiwillig – niemand wird zu irgendetwas gezwungen. Und egal, wie Sie zur Organspende stehen: Ein „Ja“ oder „Nein“ entlastet auch die Angehörigen – denn im Ernstfall müssen die sonst diese schwere Entscheidung treffen.

Sprecherin:
Falls Sie Fragen haben: Das Infotelefon Organspende ist immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr erreichbar. Und zwar unter der kostenfreien Nummer: 0800 / 90 40 400.

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Podcasts zum Thema Organspende (2016)

Manche Entscheidungen sind alltäglich, andere wiederum können das eigene Leben oder das von anderen Menschen ändern. Eine Entscheidung, die Leben retten kann, ist die Organspende. Derzeit warten in Deutschland über 10.000 Menschen auf ein Spenderorgan. Viele Menschen sind dem Thema Organspende gegenüber offen, aber nur etwa jeder Dritte hat einen Organspendeausweis ausgefüllt. Eine gut informierte Auseinandersetzung hilft bei der Entscheidung.

Organspende eine wichtige Entscheidung
Eine Entscheidung, die Leben retten kann, ist die Organspende. Ein "Ja" oder “Nein“ schafft Klarheit.

Audiotranskription:

Wie müssen uns ja ständig entscheiden. Im nächsten Urlaub in die Berge oder ans Meer fahren? Ein neues Auto kaufen oder in Zukunft mehr Fahrrad fahren? Studieren oder lieber eine Ausbildung machen? Manche Entscheidungen sind alltäglich, andere können aber auch unser Leben verändern oder das von anderen Menschen. Ein Beispiel, bei dem eine Entscheidung sogar Leben retten kann, ist die Organspende. Die Krankenversicherungen regen ihre Mitglieder regelmäßig dazu an, sich intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Fast 70 Prozent der Deutschen wären prinzipiell bereit, Organe und Gewebe zu spenden. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor. Aber noch nicht einmal jeder Dritte hat bisher einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Ein Mann: "Ich habe zwar von der Krankenkasse was zugeschickt bekommen, aber ich habe noch keinen." Eine Frau: "Ich habe schon darüber nachgedacht, habe mich allerdings noch nicht entschieden." Ein Mann: "Also ich habe keinen Organspendeausweis, aber eigentlich ist das ja eine gute Sache. Aber im Vorfeld wüsste ich gerne mehr darüber, bevor ich da wirklich eine Entscheidung treffe."

Wie die persönliche Entscheidung auch ausfällt, das "Ja" oder "Nein" im Organspendeausweis schafft Klarheit und entlastet die Angehörigen falls etwas passiert. Um einen Entscheidung treffen zu können, sind Informationen wichtig. Fakt ist: Die Organspende läuft nach strengen Regeln ab. Niemand muss befürchten, aufgrund seines Organspendeausweises im Krankenhaus beispielweise, zu früh aufgegeben zu werden. Jede Organspende kann Leben retten, und derzeit warten etwa 11.000 Patienten in Deutschland auf ein Spenderorgan. Es gibt also gute Gründe, über Organspende nachzudenken und sich zu entscheiden.

Ein Mann: "Wenn ich nicht mehr leben kann, dann ist es doch OK, wenn ich meine Organ an jemanden weitergebe." Eine Frau: "Wenn ich tot bin, bin ich tot. Dann kann man ja vielleicht noch was verwenden und anderen Leuten das Leben retten. Es könnte ja einen auch selber betreffen." Ein Mann: "Ich finde das eine super Sache. Sollte man sich auf jeden Fall mit auseinandersetzen."

Alle Frage zum Thema beantwortet immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr das Infotelefon Organspende unter der kostenfreien Nummer 0800 90 40 400.


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Organspende dafür oder dagegen
Eine informierte Auseinandersetzung mit dem Thema Organspende ist für eine Entscheidung wichtig.

Audiotranskription:

In Deutschland warten über 10.000 schwerkranke Menschen auf ein Spenderorgan, häufig vergeblich. Das Thema wird immer wieder heiß diskutiert, doch bislang hat nur knapp jeder Dritte einen Organspendeausweis ausgefüllt.

Eine Frau: "Ich habe einen Organspendeausweis, wenn mir irgendwas passiert, warum sollen dann nicht meine Organe jemand anderen helfen?" Ein Mann: "Wenn ich ehrlich bin, habe ich da noch nie darüber nachgedacht." Eine Frau: "Ich möchte keine Organe spenden." Eine Frau: "Ich habe mir das auch schon mal überlegt, aber ich finde, da brauch man mehr Informationen drüber."

Egal, ob dafür oder dagegen, erstmal ist es wichtig, sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen. Dazu Judith Vogler vom Infotelefon Organspende, einer gemeinsamen Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitlichen Aufklärung und der Deutschen Stiftung Organtransplantation: "Zum Beispiel ist wichtig zu wissen, dass in Deutschland seit knapp drei Jahren die Entscheidungslösung gilt und das bedeutet, dass möglichst jeder eine selbstbestimmte Entscheidung trifft und dieses bestenfalls auch im Organspendeausweis festhält. Das ist vollkommen freiwillig, entlastet aber im Ernstfall die Angehörigen."

Diese Entscheidung fällt allerdings vielen Menschen schwer und es gibt jede Menge Fragen. Beim Infotelefon gehen im Schnitt etwa achtzig Anrufe pro Tag ein. Judith Vogler: "Häufig, werden wir zum Beispiel gefragt, ob Organspender registriert werden. Und da können wir beruhigen, eine Registrierung gibt es nicht, auch grundsätzlich erstmal keine Altersgrenze. Und wer sich Sorgen macht, dass es wieder zu Manipulationen an den Kliniken kommen könnte, inzwischen werden die Transplantationszenten strenger kontrolliert als je zuvor."

Noch Fragen zum Thema? Alle Das Infotelefon Organspende erreichen Sie unter der kostenfreien Nummer 0800 90 40 400 immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.


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Warum der Organspendeausweis wichtig ist
Ob dafür oder dagegen, der Organspendeausweis dokumentiert die verbindliche Entscheidung zur Organspende und entlastet die Angehörigen im Ernstfall.

Audiotranskription:

Er ist nur ein kleines Kärtchen, das in der Geldbörse problemlos neben Kredit- und Visitenkarten Platz findet und im Notfall Leben retten kann – Der Organspendeausweis. Mehr als 10.000 Menschen in Deutschland warten dringend auf ein Spenderorgan, und viele warten vergeblich, und dass, obwohl die Krankenkasse schon seit Monaten über die Organspende informieren und Ausweise an ihre Versicherten verschicken. Trotzdem sind die Organspenden zurückgegangen.

Eine Frau: "Ich habe keinen Organspendeausweis dabei." Ein Mann: "Bis jetzt noch nie drum gekümmert einfach." Eine Frau: "Mein Kasse hat mir dazu geschrieben, aber ich lasse mich da nicht zu irgendeiner Entscheidung zwingen."

Eins vorweg: Niemand wird zu irgendwas gezwungen. Die Organspende ist absolut freiwillig. Wichtig ist nur, dass persönliche „Ja“ oder „Nein“ überhaupt festzuhalten. Damit im Ernstfall nicht die Angehörigen diese schwere Entscheidung treffen müssen.

Eine ältere Frau: "Ich weiß nicht, ob das alles ehrlich und gerecht verteilt wird." Ein Mann: "Ich habe die Befürchtung, dass ich im Krankenhaus, wenn es dann hart auf hart kommt, vielleicht nicht mehr so gut betreut werden könnte."

Fakt ist: Jeder Arzt versucht bis zuletzt alles, um das Leben eines Patienten zu retten. Egal, ob dieser Organspender ist oder nicht. Die Diagnose des "Hirntodes" erfolgt durch zwei unabhängige Fachärzte nach einem strickt festgelegtem Protokoll. Und seit den Manipulationen werden die Transplantationszentren strenger kontrolliert als je zuvor. Drei Ärzte und nicht mehr einer entscheiden über die Warteliste, und die Strafen für Manipulationen wurden verschärft. Es gibt also gute Gründe, Vertrauen in die Organspende zu haben.

Ein Mann: "Grundsätzlich ist das natürlich eine sinnvolle Sache. Man trägt ja quasi dazu bei, Menschenleben zu retten." Eine Frau: "Klar, das hat was mit Nächstenliebe zu tun." Eine Frau: "Wenn es mich betreffen würde, fände ich es natürlich auch toll, wenn jemand sich bereit erklären würde, mir ein Organ zu spenden."

Mehr Infos im Internet unter dso.de und der Webseite der BZgA unter organspende-info.de. Alle Fragen beantwortet auch das Infotelefon Organspende unter der kostenfreien Nummer 0800 90 40 400, immer montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr.


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Radiobeitrag zum Infotelefon Organspende (2015)

Über 10.000 Menschen in Deutschland könnte eine Organtransplantation das Leben retten. Die Frage, ob man selbst nach dem Tod Organe spenden möchte, fällt allerdings vielen Menschen schwer. Beim kostenlosen Infotelefon Organspende können viele Fragen in einem persönlichen Gespräch erörtert werden.
Andreas Suckel berichtet:

Audiotranskription:

Mädchen: Ich hab einen Organspendeausweis, wenn mir irgendwas passiert, warum sollen dann nicht meine Organe jemand anderem helfen?

Junge: Wenn ich ehrlich bin, hab ich da noch nicht drüber nachgedacht.

ältere Frau: Ich möchte keine Organe spenden.

Mädchen 2: Ich hab mir das auch schonmal überlegt, aber ich find', da braucht man mehr Informationen für.

Erzähler: Egal, ob dafür oder dagegen, erstmal ist es wichtig, sich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen. Dazu Judith Vogler vom Infotelefon Organspende, einer gemeinsamen Einrichtung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und der Deutschen Stiftung Organtransplantation.

Judith Vogler: Zum Beispiel ist es wichtig zu wissen, dass in Deutschland seit knapp drei Jahren die Entscheidungslösung gilt. Und das bedeutet, dass möglichst jeder eine selbstbestimmte Entscheidung trifft und diese im besten Fall auch im Organspendeausweis festhält. Das ist vollkommen freiwillig, entlastet aber im Ernstfall die Angehörigen.

Erzähler: Diese Entscheidung fällt allerdings vielen Menschen schwer und es gibt jede Menge Fragen, beim Infotelefon gehen im Schnitt etwa 80 Anrufe pro Tag ein.

Judith Vogler: Häufig werden wir zum Beispiel gefragt, ob Organspender registriert werden und da können wir beruhigen, eine Registrierung gibt es nicht, auch grundsätzlich erstmal keine Altersgrenze. Und wer sich Sorgen macht, dass es wieder zu Manipulationen an den Kliniken kommen könnte: Inzwischen werden die Transplanationszentren strenger kontrolliert als je zuvor.

Erzähler: Noch Fragen zum Thema? Das Infotelefon Organspende erreichen Sie unter der kostenfreien Nummer 08009040400 immer Montags bis Freitags 9.00 – 18.00 Uhr.


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