Verlauf einer Organspende

Die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit schweren Hirnschädigungen – zum Beispiel nach einer Hirnblutung – gehört zum Alltag auf den Intensivstationen. Oft kann den Patientinnen und Patienten geholfen werden. In einigen Fällen ist das Gehirn jedoch so stark geschädigt, dass seine Funktion unumkehrbar und vollständig zerstört ist, die Person also verstorben ist. In so einem Fall kann über die Möglichkeit der Organspende nachgedacht werden. Voraussetzung für die Spende von Organen ist, dass die Spenderin oder der Spender zu Lebzeiten zugestimmt hat. Stellvertretend können die Angehörigen entscheiden.

Bei einer Organspende müssen viele Verantwortliche eng miteinander kooperieren: Angehörige, Intensivmediziner, Pflegepersonal, Eil-Kuriere und Transplantationschirurgen. Ein Organ von der Spenderin oder dem Spender zur Empfängerin oder zum Empfänger zu vermitteln ist eine medizinische und logistische Herausforderung. Damit diese gelingt, muss alles genau gesteuert und organisiert werden. Für einen besseren Überblick kann die Organspende in verschiedene Teilschritte untergliedert werden:

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