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Studien
Organspende: Ärzte sehen ihre Verantwortung
Bild vergrößernDie Bereitschaft, über Organspende aufzuklären, ist hoch. Anlässlich des Tags der Organspende am 4. Juni 2011 stellte die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung niedergelassener Ärztinnen und Ärzte zum Thema Organ- und Gewebespende vor. Danach ist die Bereitschaft der niedergelassenen Ärzteschaft, über das Thema Organ- und Gewebespende aufzuklären, groß. 95 Prozent der Befragten erklären sich bereit, ihre Patientinnen und Patienten zum Thema zu informieren. Drei Viertel sind außerdem bereit, ihre Patientinnen und Patienten zu einer Entscheidung zur Organ- und Gewebespende zu motivieren.
Repräsentative Befragung an Ärztinnen und Ärzten - PDF 106 KB
BZgA-Repräsentativbefragung 2010
Bild vergrößernBZgA-Repräsentativbefragung 2010Zum Start der Kampagne "ORGANPATEN werden" stellt die BZgA die Ergebnisse einer neuen Repräsentativerhebung zu Wissen, Einstellung und Verhalten der Allgemeinbevölkerung zur Organspende vor. Die Befragung zeigt, dass die Spendebereitschaft zugenommen hat. Stimmten vor zwei Jahren 67 Prozent der Befragten zwischen 14 und 75 Jahren einer Organ- und Gewebespende nach ihrem Tod zu, so stieg ihr Anteil im Jahr 2010 auf 74 Prozent. Auch der Besitz des Organspendeausweises ist in den letzten zwei Jahren von 17 auf 25 Prozent deutlich gestiegen.
BZgA-Repräsentativbefragung Zusammenfassung 2010 - PDF 167 kB
Ältere Studien zur Organ- und Gewebespende
Studie zur Organ- und Gewebespende 2008
Die Repräsentativbefragung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Organ- und Gewebespende zeigt im Jahr 2008 eine positive Entwicklung des Anteils derer, die einen Organspendeausweis besitzen. Hatten im Jahr 2001 noch 12 Prozent der Befragten einen Organspendeausweis ausgefüllt, waren es im Jahr 2008 17 Prozent.
Repräsentativbefragung Zusammenfassung BZgA 2008 – PDF 165 kB
Forsastudie Jugendliche
Bild vergrößernOrganspende ist bei jungen Menschen akzeptiert. Erstmalig hat die BZgA 2003 eine Repräsentativerhebung zur "Einstellung von Jugendlichen zum Thema Organspende" durchführen lassen. Bereits bei den bisherigen Untersuchungen der BZgA innerhalb der Allgemeinbevölkerung zeichnete sich eine hohe Akzeptanz zur Organspende bei jungen Menschen ab.
68 Prozent der befragten Jugendlichen wären mit einer Organentnahme im Falle ihres Todes einverstanden, Mädchen und junge Frauen häufiger als junge Männer (72 Prozent weiblich, 64 Prozent männlich).
Forsastudie Organspende - PDF 169 kB
Befragung bestätigt: Ärztinnen und Ärzte unterstützen Aufklärung zur Organspende
Bild vergrößernÄrztinnen und Ärzte sind für die meisten Menschen die wichtigsten Ansprechpartner in Gesundheitsfragen. Dies gilt auch für das Thema Organspende. In Repräsentativerhebungen der BZgA aus den Jahren 2003 und 2001 geben mehr als die Hälfte der Befragten an, dass sie sich bei Fragen rund um das Thema Organ- und Gewebespende an eine Medizinerin oder einen Mediziner wenden.
Für die BZgA war dies Anlass, eine gezielte Untersuchung bei niedergelassenene Ärztinnen und Ärzten durchzuführen, um ihre Einstellung zum Thema Organspende und ihre Bereitschaft, Patientinnen und Patienten zu beraten, in Erfahrung zu bringen. Insgesamt zeigt sich, dass ein großes Interesse an diesem Thema besteht.
Bild vergrößernÄrztinnen und Ärzte sind präferierte Ansprechpartner. Mit 88 Prozent steht die Mehrheit der befragten Medizinerinnen und Mediziner dem Thema Organspende positiv gegenüber. 84 Prozent sind damit einverstanden, dass man ihnen nach ihrem Tod Organe entnimmt. Damit liegt ihr Anteil mit rund 20 Prozent über dem der Allgemeinbevölkerung.
Besonders bemerkenswert ist der hohe Anteil derer, die einen Organspendeausweis besitzen. Nahezu die Hälfte der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte verfügt über einen entsprechenden Ausweis, während der Anteil in der Gesamtbevölkerung unverändert bei 12 Prozent liegt.
Befragung von Ärztinnen und Ärzten - PDF 162 kB