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Die Organe

Fortschritte in der Medizin ermöglichen es, sehr unterschiedliche Organe und Gewebe zu übertragen. So können Herz, Lunge, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Darm und Teile der Haut (Organe) sowie Hornhaut der Augen, Herzklappen und Teile der Blutgefäße, des Knochengewebes, des Knorpelgewebes und der Sehnen (Gewebe) transplantiert werden.

Wenn die Niere versagt

Wenn es die Nieren nicht mehr schaffen, Schlackenstoffe des Stoffwechsels aus dem Blut herauszufiltern, muss ein Dialysegerät Logo des Nierentelefons. Das Nierentelefon hilft Interessierten und Betroffenen. diese Aufgabe übernehmen. Diese maschinelle Blutwäsche ist lebensrettend. Dennoch ersetzt der Apparat die defekten Nieren nicht völlig, weil die Nieren auch den Wasser- und Salzhaushalt regulieren und einige wichtige Hormone produzieren. Deshalb ist die Leistungsfähigkeit von Dialysepatientinnen und -patienten deutlich herabgesetzt. Eine Transplantation bedeutet für Menschen mit einem chronischen Nierenversagen einen erheblichen Gewinn an Lebensqualität und Gesundheit.

Interessierte und Betroffene können sich beim Nierentelefon der Deutschen Dialysegesellschaft niedergelassener Ärzte e.V. beraten lassen, Telefonnummer 0800/248 48 48.

Versagen von Herz, Lunge oder Leber – eine Frage von Leben oder Tod

Die Transplantation eines Herzens, einer Lunge oder einer Leber ist für die Organempfängerin oder den Organempfänger ein großer Eingriff, der mit erheblichen Risiken verbunden ist. Deshalb werden diese Organe nur dann transplantiert, wenn eine lebensbedrohliche Erkrankung vorliegt, die mit keinem anderen Mittel mehr heilbar ist und innerhalb einer absehbaren Zeit zum Tode führen würde. Mit dem neuen Organ ist dem transplatierten Menschen nach der Genesungsphase häufig wieder ein weitgehend normales Leben möglich.

Eine neue Bauchspeicheldrüse verhilft zu einem Leben ohne Insulinspritzen

Eine Diabetikerin oder ein Diabetiker, deren oder dessen Bauchspeicheldrüse (Pankreas) aufgrund eines erblichen Defekts kein Insulin bildet, muss sich regelmäßig Insulin spritzen. Dennoch kommt es in der Regel im Laufe der Jahre zu einer Schädigung der Blutgefäße und verschiedener Organe, insbesondere der Nieren. Eine Transplantation der Bauchspeicheldrüsen ermöglicht diesen Menschen häufig ein Leben ohne Insulinspritze und verringert damit die Gefahr weiterer Folgekrankheiten. Patientinnen und Patienten mit einer fortgeschrittenen Nierenschädigung profitieren besonders von einer kombinierten Transplantation von Niere und Bauchspeicheldrüse.

Transplantierte Augenhornhaut macht Sehen wieder möglich

Die Augenhornhaut ist die durchsichtige Schicht vor Pupille und Iris (Regenbogenhaut). Eine Transplantation kann einem Menschen helfen, der durch Unfall oder Krankheit eine Beschädigung oder Trübung der Augenhornhaut erlitten und dadurch seine Sehkraft verloren hat. Mit einer neuen Hornhaut können viele dieser Patientinnen und Patienten wieder sehen.